161102

Die Folgen aus Sicht des DMV

11.06.2002 | 13:38 Uhr | Markus Pilzweger

Auch die sich aus den auf der vorherigen Seite genannten "Fakten" ergebenden Folgen dokumentiert der DMV in seinem Brief. Auch diese wollen wir Ihnen nicht verschweigen, wie die "Fakten" werden auch die "Folgen" im Original-Wortlaut wiedergegeben:

1. Drastische Umsatzeinbrüche in der Tonträgerindustrie haben in den letzten 18 Monaten bereits zum Verlust von zirka 5000 Arbeitsplätzen geführt. Hinzu kommen zahlreiche Insolvenzen von Schallplattenhandlungen. Es ist zu befürchten, dass in diesem Jahr 30 % aller Schallplattengeschäfte schließen müssen! Damit verschwinden tausende von Arbeitsplätzen.

2. Die Musik verliert dadurch dramatisch an Präsenz im Alltagsleben. Besonders leidet die Breite des Repertoires, vor allem die Klassik, Neue Musik, Jazz etc. Mittelfristige Folge ist das rasche Absterben des facettenreichen Musiklebens und des Rufes Deutschlands als Musiknation.

3. Der Musikkonsum steigt an - frei von allen technischen und rechtlichen Beschränkungen. Urheber, Interpreten, Produzenten und Händler müssen hilflos zusehen, wie ihre Leistungen zum Nulltarif ausgebeutet werden.

PC-WELT Marktplatz

161102