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Die Folgen

01.07.2002 | 11:44 Uhr |

In dem Abschnitt stimmen Anwender unter anderem also zu, dass Microsoft zum Schutz von Inhalten und Software "Sicherheits-Updates" zur Verfügung stellen darf. Der Haken: Diese sollen automatisch auf den heimischen Rechenknecht heruntergeladen werden.

Die Folgen wären weit reichend: So spricht Microsoft davon, dass mit Installation der "Sicherheits-Updates" bestimmte Features des PCs schlicht ausgeschaltet werden können. So könnten Nutzer beispielsweise keine geschützten Titel mehr kopieren oder abspielen.

Wesentlich interessanter: Auch "andere" Software könnte von den Auswirkungen des Updates betroffen sein und somit nicht mehr genutzt werden. Die Änderung öffnet Tür und Tor für die Redmonder, die Updates nach eigenem Ermessen auf die Rechner der Anwender aufspielen können.

Der Informationsdienst geriet nicht nur über diese "Administratorrechte auf ihrem PC" in Rage - auch der Kommentar des Softwaregiganten, sich darum zu bemühen, nähere Informationen über die Art von Updates auf seinen Web-Seiten bereitzustellen, sorgte für reichlich Zynismus. Laut "The Register" gibt es nur eine Lösung: Auf Linux umsteigen.

Weitere Details finden Sie hier . Einzige Voraussetzung sind gute Englischkenntnisse.

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