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Diablo Immortal: Freches Pay2Win führt zu miserablem Metacritic-Score

09.06.2022 | 14:51 Uhr | René Resch

Blizzard entfacht einen neuen Shitstorm. Über 100.000 US-Dollar kostet ein Maximalcharakter im Free2Play-Spiel, das erzürnt die Fans, die das Spiel auf Metacritic miserabel bewerten.

Diablo Immortal ( erhältlich für PC, Android und iOS ) wird auf der Plattform Metacritic von den Spielern ordentlich abgestraft und erhält den miserablen User-Score von nur 0,5 von 10. Der Score basierte bei der Erstellung des Artikels auf rund 3200 Nutzerwertungen.

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Pay2Win: Über 100.000 US-Dollar für einen Maximalcharakter

Der Metascore des Spiels erhielt zumindest eine solide Wertung von 75 von 100 Punkten seitens der Fachpresse. Die Fans sind aber ganz anderer Meinung. Die Community sieht den neuen Diablo-Ableger als riesige Abzocke. Nutzer sind sich dabei einig, Blizzard hat es mit dem Pay2Win-System deutlich übertrieben. So macht derzeit ein Youtube-Video die Runde in der ausgerechnet wird, dass man sehr tief in die Tasche greifen muss, um die Edelsteine eines Charakters auf ein Maximum zu bringen – von über 100.000 US-Dollar ist hier die Rede.

Die ausführliche Analyse findet Ihr im Youtube Video von "Bellular News" ab 16:50 Minuten:

Spieler die "Oben" mitspielen wollen, müssen tief in die Tasche greifen

Tatsächlich lässt sich das Spiel auch komplett kostenlos spielen. Um das Edelstein-Maximum als Free2Play-Spieler zu erreichen, würde es laut den Youtubern wohl rund 10 Jahre dauern. Für Spieler die gelegentlich nebenbei etwas "Diablo Immortal" spielen wollen und keinen kompetitiven Ansatz verfolgen ist das kein Problem. Allerdings wird dies problematisch, sobald Spieler in den oberen Rängen mitmischen wollen. Stupides stundenlanges Grinden wird Spieler hier nicht zur Spitze führen, sondern eher die Kreditkarte.

Blizzard hat mit dieser Pay2Win-Strategie Fans, die sich seit Jahren ein neues Diablo wünschen, nun gegen sich aufgebracht und erhält eine Schelte. Spannend wird es, wie Blizzard mit dem neuen Shitstorm umgehen wird, das Unternehmen lässt aktuell kaum Fettnäpfchen aus.

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