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Deutscher Gaming-Markt wächst um weitere 17 Prozent

11.04.2022 | 13:09 Uhr | René Resch

Nach dem Rekordjahr 2020, konnte der Gaming-Markt hierzulande auch im Jahr 2021 abermals deutlich zulegen.

Nachdem der Markt im Coronajahr 2020 bereits um historische 32 Prozent gewachsen war, verzeichne man für das Jahr 2021 wieder ein Plus von 17 Prozent, wie der Verband der deutschen Games-Branche (game) am Montag in einem Blogpost mitteilt.

In-Game- & In-App-Käufe mit 30-Prozent-Plus

Der Markt habe im letzten Jahr etwa 9,8 Milliarden Euro mit Spielen, Online-Diensten sowie Gaming-Hardware umsetzen können. Die Nachfrage nach Gaming-Hardware stieg um 23 Prozent, wobei der Mammutanteil an das große Interesse an den neuen Konsolen wie PS5, Xbox Series X|S sowie Switch OLED zurückzuführen ist. Die Nachfrage nach Zubehör für Spiele-PCs stieg um 22 Prozent und die nach In-Game- und In-App-Käufe um satte 30 Prozent. Die Daten stammen vom Marktforschungsunternehmen GfK und data.ai.

Lockdown hat viele neue Spieler geschaffen

Nach der Einschätzung des Verbandes, sind viele der neuen Spieler, die zur Coronapandemie hinzugekommen sind, weiterhin dem Gaming-Markt treu geblieben:

„Nach dem historischen Wachstumssprung 2020 konnte der deutsche Games-Markt auch 2021 weiter stark zulegen. Das zeigt auch: Diejenigen, die Games während der Lockdowns erstmals für sich entdeckt haben, finden auch langfristig Gefallen daran“, sagt game-Geschäftsführer Felix Falk. Und fügt hinzu:

„Besonders erfreulich ist das starke Wachstum bei Gaming-Hardware. Ob Spielekonsolen oder Gaming-PCs: Zum wiederholten Male haben die Spielerinnen und Spieler in Deutschland stark in ihr Equipment investiert, um auch künftig Games in der bestmöglichen Qualität genießen zu können. Dabei konnte die Nachfrage nicht immer bedient werden, es wäre also sogar noch ein größerer Umsatzanstieg möglich gewesen.“

Den größten Anstieg haben In-Game- und In-App-Käufe zu verzeichnen. Im Gegenzug ließen Einmal-Käufe, wie etwa der Kauf von Spielen, um 9 Prozent nach und auch Abo-Modelle haben Einbußen von rund 11 Prozent zu verzeichnen. Game-Pass-Modelle werden allerdings stetig beliebter, diese Services konnten ein Umsatzplus von 4 Prozent verzeichnen.

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