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Deutscher Durchschnitts-Gamer ist 35 Jahre und spielt am PC

07.06.2016 | 10:27 Uhr |

Video-/Computerspiele erfreuen sich wachsender Beliebtheit in Deutschland. 46 Prozent der Gesamtbevölkerung zockt Spiele.

Computer- und Videospiele erfreuen sich in Deutschland einer großen Beliebtheit. Insgesamt 34,3 Millionen in Deutschland lebende Menschen spielen sie. Das geht aus einer Studie des Marktforschungsunternehmens GfK hervor, deren Ergebnisse am Dienstag der BIU (Bundesverband Inteaktive Unterhaltungssoftware) bekannt gegeben hat. Das entspricht einem Anteil von 46 Prozent an der Gesamtbevölkerung. Etwa 16,2 Millionen, also knapp die Hälfte, der Gamer sind Frauen.

Das Durchschnittsalter der Gamer stieg binnen eines Jahres von 34,5 auf 35 Jahre. Zurückzuführen ist dies darauf, dass vor allem die Anzahl der über 50-jährigen Gamer innerhalb der vergangenen 12 Monate stark angewachsen ist. Und zwar um 500.000 auf 8,4 Millionen Menschen. Die 50+ Gamer haben damit in Deutschland einen Anteil von 25 Prozent.

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"Gespielt wird in allen Altersklassen und gesellschaftlichen Schichten: Games haben sich als Unterhaltungs- und Kulturmedium fest etabliert“, erklärt BIU-Geschäftsführer Dr. Maximilian Schenk die Entwicklung. Und weiter: "Mit der besonders intuitiven Steuerung per Bewegung und Touchscreen haben sich digitale Spiele in den vergangenen Jahren auch bei älteren Menschen einen festen Platz im Medienkanon erobert."

PC bleibt beliebtestes Gaming-Plattform

Der PC ist in Deutschland weiterhin die beliebteste Plattform für Spiele. Etwa 18,4 Millionen und damit 54 Prozent aller Gamer verwenden einen Rechner zum Zocken. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der PC-Gamer um 1,4 Millionen gesunken. In der gleichen Zeit stieg die Anzahl der Smartphone-Gamer um 700.000 Spieler auf eine Gesamtzahl von 17,2 Millionen Menschen.

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Auch die Anzahl der Konsolen-Spieler stieg innerhalb eines Jahres um 700.000 auf insgesamt 15,6 Millionen Gamer. Die Zahl der Tablet-Spieler stieg um 1 Million auf 11,5 Millionen Nutzer. Stabil bleibt dagegen im Vergleich zum Vorjahr mit 8,3 Millionen Menschen die Zahl der Handheld-Konsolen-Spieler.

Die GfK nutzte zur Ermittlung der Zahlen in der Studie unter anderem eine für die gesamte deutsche Bevölkerung repräsentative laufende Befragung von 25.000 Konsumenten zu ihren Einkaufs- und Nutzungsgewohnheiten bei digitalen Spielen, sowie ein Handelspanel.

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