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Deutscher Computerspielpreis 2019: Die Gewinner

10.04.2019 | 11:45 Uhr | Panagiotis Kolokythas

Am Dienstag sind die Gewinner des Deutschen Computerspielpreises 2019 gekürt worden. Bestes Deutsches Spiel ist...

Auf einer Gala im Admiralspalast Berlin wurde am Dienstagabend der Deutsche Computerspielpreis 2019 vergeben. Insgesamt erhielten die Spiele Preisgelder in Höhe von 590.000 Euro. Zum ersten Mal wurden auch mit jeweils 65.000 Euro die Nachwuchskategorien "Konzept" und "Prototyp" dotiert, in denen Schüler und Studenten ausgezeichnet werden.

Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, gab gestern Abend bekannt, dass der Standort Deutschland für Computerspiele stärker gefördert werden soll. Sein Ministerium stellt dafür 50 Millionen Euro zur Verfügung. "Wir gehen in zwei Stufen vor: Wir starten direkt mit einer Pilotphase für kleinere Vorhaben bis 200.000 Euro Förderung. Für die Produktionsförderung mit größeren Beträgen geht es nach dem Abschluss der EU-Notifizierung in einigen Monaten in die Vollen", so Scheuer. Weitere Infos zur Förderung gibt es demnächst auf der Seite des Bundesverkehrsministeriums.

In der Kategorie "Bestes Deutsches Spiel" gewann das Adventure Trüberbrook von Headup Games (Publisher) bzw. Bildundtonfabrik (Entwickler). Die Jury hierzu: "Trüberbrook macht alles anders, und dabei so vieles genau richtig. Mit der charmanten und detailverliebten Modellbau-Optik, die mit Hilfe von echten Sets realisiert wurde, schafft es dieses Adventure-Spiel visuell eine unverwechselbare und eigenständige Facette dieses klassischen Genres zu entdecken." Trüberbrook erschien im März 2019 für PC und kostet auf GOG aktuell 29,99 Euro. Trüberbrook gewann zusätzlich auch in der Kategorie "Beste Inszenierung".

Der Deutsche Computerspielpreis gilt als die wichtigste Auszeichnung für Computerspiele in Deutschland und wird seit dem Jahr 2009 jährlich vergeben. Die Preise werden vom Branchenverband game - Verband der deutschen Games-Branche gemeinsam mit der Bundesrepublik Deutschland vergeben. Zuständige Regierungsmitglieder sind die Staatsministerin für Digitalisierung und der Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur. Ein Jury entscheidet darüber, welche Spiele in 13 Kategorien für ihre Qualität, den Innovationsgehalt, den Spielspaß und ihren kulturellen und pädagogischen Anspruch einen Preis erhalten. Hinzu kommt als 14. Kategorie ein Publikumspreis, der im Rahmen eines Online-Votings vergeben wird.

Alle Gewinner des Deutschen Computerspielpreises 2019 im Überblick:

Bestes Deutsches Spiel
(dotiert mit 110.000 Euro + 110.000 Euro Medialeistungen)

Bestes Kinderspiel
(dotiert mit 75.000 Euro + 50.000 Euro Medialeistungen)

  • Laika (Mad About Pandas, Berlin)

Bestes Jugendspiel
(dotiert mit 75.000 Euro + 50.000 Euro Medialeistungen)

Nachwuchspreis – Konzept
(dotiert mit 65.000 Euro: 1.Platz: 35.000 Euro, 2 x 2. Platz mit je 15.000 Euro)

  • 1. Platz: Elizabeth (Alexander Sartig, Jesco von Puttkamer, Jonathan Kees, Julian Wotjak, Julietta Hofmann, Tobias Hermann - HTW Berlin)

  • 2. Platz: AnotherWhere (Benjamin Feder, Dyako Mahmoudi, Laura Reinhardt, Morten Newe - HTW Berlin)

  • 2. Platz: Sonority (Madeline Reinaldo Mendoza, Willi Schorrig, Elisa Schorrig - HdM Stuttgart)

Nachwuchspreis – Prototyp
(dotiert mit 65.000 Euro: 1.Platz: 35.000 Euro, 2 x 2. Platz mit je 15.000 Euro)

  • 1. Platz: A Juggler’s Tale (Steffen Oberle, Enzio Probst, Dominik Schön, Sven Bergmann und weitere - Filmakademie Baden-Württemberg)

  • 2. Platz: Meander Book (Marlene Käseberg - HTW Berlin)

  • 2. Platz: Orbital Bullet (Yves Masullo, Robin Mächtel, Corinna Benz - SRH Hochschule Heidelberg)

Bestes Serious Game
(dotiert mit 40.000 Euro)

Bestes Mobiles Spiel
(dotiert mit 40.000 Euro)

Bestes Gamedesign
(dotiert mit 40.000 Euro)

Beste Innovation
(dotiert mit 40.000 Euro)

Beste Inszenierung
(dotiert mit 40.000 Euro)

Beste Internationale Spielewelt
(undotiert)

Bestes Internationales Multiplayer-Spiel
(undotiert)

Bestes Internationales Spiel
(undotiert)

Sonderpreis der Jury
(undotiert)

  • A MAZE . International Games and Playful Media Festival

Publikumspreis
(undotiert)

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