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Deutsche Telekom: Hier wurde LTE verbessert

20.07.2020 | 12:39 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Die Deutsche Telekom hat 126 neue LTE-Standorte in Betrieb genommen. An 623 Standorten wurden die LTE-Kapazitäten erweitert. Diese Bundesländer profitieren am meisten.

Die Deutsche Telekom treibt den Ausbau ihres LTE-Netzes weiter voran. Dabei fährt die Telekom zweigleisig: Sie errichtet komplett neue LTE-Standort und baut bereits vorhandene weiter aus.

Demnach hat die Telekom in den vergangenen zwei Monaten deutschlandweit 126 LTE-Standorte neu ins Netz gebracht. Im Schnitt habe die Telekom also rund zwei LTE-Standorte pro Tag gebaut, wie die Telekom verkündet. Außerdem hätten „exakt 623 Standorte“ zusätzliche LTE-Antennen erhalten. Dadurch sei die Kapazität im Netz und die Ausbreitung in der Fläche weiter angestiegen. Die Abdeckung der Bevölkerung mit LTE liegt laut Telekom jetzt bei 98 Prozent.

Die Telekom betont, dass es sich dabei um reine LTE-Standorte und LTE-Erweiterungen handelt. Die Erweiterungen mit LTE im Zuge des 5G-Ausbaus seien hier nicht berücksichtigt. Denn die Telekom hat in den vergangenen Wochen an mehreren Hundert Standorten in ganz Deutschland 5G auf der Frequenz 2,1 GHz eingeschaltet. Dank dem Einsatz von DSS (Dynamic Spektrum Sharing) kann an diesen Standorten immer auch LTE genutzt werden. Das ist aber ein eigenes Thema:

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Walter Goldenits, Geschäftsführer Technologie der Telekom Deutschland: „Wir planen für dieses Jahr über 2.000 komplett neue Mobilfunkstandorte. Ergänzend werden wir an über 10.000 weiteren Standorten die Mobilfunkkapazitäten für unsere Kunden durch Erweiterungsmaßnahmen steigern.“ Zum 5G-Ausbau äußerte sich Goldenits ebenfalls: „Bis Ende 2020 werden…mindestens die 20 größten Städte in Deutschland angebunden.“

Spitzenreiter beim LTE-Ausbau in den vergangenen zwei Monaten war laut Telekom Bayern mit 255 neuen Standorten und Erweiterungen. Auf Platz zwei kommt Hessen mit 110, gefolgt von Rheinland-Pfalz mit 97 neuen Standorten und Erweiterungen. Dazu muss man sagen, dass in einem Flächenstaat wie Bayern die Mobilfunkverbindungen auf dem flachen Land erfahrungsgemäß immer schlechter sind als in den Ballungszentren. Gerade in Bayern haben Telekom, Vodafone und O2 also besonders großen Nachholbedarf. Das kann jeder bestätigen, der mit dem Smartphone zum Beispiel im Nationalpark Bayerischer Wald unterwegs ist. In der Tat kann man aber feststellen, dass die Mobilfunkverbindungen in Bayern auf dem flachen Land in letzter Zeit schneller geworden sind. Die drei Mobilfunkprovider treiben den Ausbau also tatsächlich vor.

Auf www.telekom.de/netzausbau können Sie Ihre Mobilfunk-Versorgung prüfen.

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