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Deutsche Post ruft Streetscooter wegen Brandgefahr zurück

13.07.2020 | 11:45 Uhr | Panagiotis Kolokythas

Die Deutsche Post hat einen Rückruf für seine Elektro-Lieferwagen Streetscooter gestartet. Die Gründe.

Über 12.000 Streetscooter müssen in der Werkstatt überprüft werden. Die Ladegeräte der von der Deutschen Post in den Jahren 2014 bis 2019 gefertigten Elektro-Lieferwagen müssen eventuell ausgetauscht werden, wie das Kraftfahrt-Bundesamt auf seiner Website mitteilt. Konkret betroffen seien weltweit 12.140 Fahrzeuge, davon 11.753 in Deutschland. Als Grund für den Rückruf gibt das Kraftfahrt-Bundesamt an: "Aufgrund einer Beschädigung des Niedervoltspannungsladegeräts sowie Korrosion im Kabelkanal kann es zu einer Rauch- und Hitzeentwicklung und damit Schmor- und Brandschäden kommen."

In der Werkstatt müssen die Fahrzeuge daher überprüft, die Ladegeräte eventuell ausgetauscht und die Kaberverlegung nachgebessert werden. Bisher seien keine Vorfälle mit Sach- oder Personenschäden bekannt.

Die Deutsche Post hatte die Streetscooter als leistungsfähiges Elektro-Nutzfahrzeug selbst gefertigt. Im März 2020 wurde dann bekannt, dass die Produktion neuer Streetscooter eingestellt wird (2490812). Nur die Bestandsflotte soll fortgeführt werden. Kfz-rueckruf.de berichtet , dass etwa 10.000 der 12.140 betroffenen Fahrzeuge von der Deutschen Post selbst betrieben werden und die Halter der Fahrzeuge damit quasi per "Hauspost" direkt informiert werden können

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