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Der erste Eindruck

13.04.2005 | 13:55 Uhr | Markus Pilzweger

Aus der kompakten Verpackung purzelt die Konsole, ein Ladekabel, die Demo von Metroid Prime sowie ein Ersatz-Stylus (Tippstift ähnlich zu PDAs). Von der Größe her ist das Gerät etwa doppelt so breit wie ein Gameboy Advance SP.

Die Haptik enttäuscht. Das Gehäuse des Ninendo DS besteht aus Plastik (im Look von gebürstetem Aluminium) und fasst sich dementsprechend an. Der Druckpunkt der rechten Buttons ist in Ordnung, wenn auch etwas schwach, das Steuerkreuz hingegen macht einen sehr schwammigen Eindruck.

Schade: Für die Lautstärkeregulierung steht nur ein Schiebeschalter zur Verfügung. Hier wäre für eine genauere Justierung ein Rädchen besser gewesen.

Die mitgelieferte Trageschlaufe dient zugleich als eine Art "Daumen-Verhüterli", mit der Sie ebenfalls Spiele über den Touchscreen steuern können (siehe Bild).

Über ein Hauptmenü lassen sich die Uhrzeit, der (Spitz)Name des Besitzers sowie dessen Geburtsdatum eingeben. Hintergrundfarben sind personalisierbar. Nintendo-DS-Module landen über einen oben angebrachten Slot im Gerät, Gameboy-Advance-Spiele können über einen zweiten, unten angebrachten Slot genutzt werden. Gameboy-Spiele werden nicht mehr unterstützt.

Eine nette Idee ist das integrierte Mikrophon, über das sich Spiele mittels Kommandos steuern lassen. Einer der ersten Titel, die diese Funktion unterstützen, ist "Project Rub", eine Art Flirt-Minispiel-Sammlung, die aber spielerisch nicht überzeugen kann.

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