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Der Robuste

Bauartbedingt, bietet der iPod Shuffle den geringsten Komfort und nur eine sehr begrenzte Speicherkapazität. Dafür punktet er durch die kleinsten Maße und das geringste Gewicht. Den Winzling kann man wirklich immer dabei haben, auch beim Sport. Und dabei braucht man sich keine Sorgen zu machen, dass starke Erschütterungen der Festplatte den Garaus machen, da der Flash-Speicher des Shuffle mit Sicherheit mehr aushält als sein Träger. Mit der passenden Hülle wird der kleine Player sogar wasserdicht und lässt sich dann auch bei schlechtem Wetter noch benutzen. Ein weiterer Pluspunkt ist der Preis: Bei knapp 100 Euro geht es los.

Der Hauptnachteil des iPod Shuffle ist das fehlende Display. Dessen wird man sich schmerzlich bewusst, wenn man einmal einen ganz bestimmten Titel hören will. Das zweite Problem ist die geringe Kapazität, doch mehr wäre ohne Display und Clickwheel auch kaum zu managen. Und im Shuffle-Modus summieren sich selbst die 120 Songs des kleinen Modells zu völlig ausreichenden 8 Stunden. Bei einer Akkulaufzeit von 12 Stunden muss der Shuffle ohnehin alle zwei bis drei Tage zum Aufladen angeschlossen werden, und dann kann man sich ja auch gleich die nächste Zufallsfüllung ziehen. Die Stiftung Warentest hat den iPod Shuffle übrigens deutlich abgewertet, weil der Tausch des Akkus nicht ohne weiteres möglich ist und auch nicht von Apple angeboten wird. Aber auch hierfür wird es mit der Zeit sicher eine Lösung geben.

Der iPod Shuffle ist die beste Wahl, wenn es auf geringes Gewicht und große Belastbarkeit ankommt. Auf mehr Bedienkomfort kann man beim Sport gern verzichten. Außerdem ist er der ideale Zweit-Player für alles, wofür der iPod zu schwer oder zu schade ist.

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