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Def Con Kids – Konferenz für angehende Hacker

01.08.2012 | 10:51 Uhr |

Mit der Def Con wurden über die Jahre auch die Teilnehmer älter, viele haben mittlerweile eigene Kinder. Und da man mit der Förderung der Talente nicht früh genug beginnen kann, gab es in diesem Jahr zum zweiten Mal ein spezielles Programm für Eltern und Kinder, genannt Def Con Kids. Die angehenden Hacker lernten in separaten Vorträgen über Lockpicking, also dem Knacken von Schlössern, Social Engineering, Wie man seine Privatsphäre schützen kann oder (theoretisch) das Netzwerk in der Schule knacken kann. Abgerundet wurde das Programm durch praktische Sessions, bei denen Drohnen gebaut, elektronische Bausätze verlötet oder begleitete Ausflüge zu speziellen Voträgen unternommen wurden. Insgesamt nutzten mehr als 100 Kinder und Eltern die Chance, Dinge zu lernen, die wohl in keiner Schule auf dem Lehrplan stehen.

Dabei war dies auch für die Sprecher alles andere als Routine. Chris Hadnay etwa, ein Experte im Bereich Social Enigneering, sagte vor seinem Vortrag, dass Kinder deutlich ehrliche sind als Erwachsene und viel schneller zeigen, wenn sie ein Thema langweilt. Die Sorge war unbegründet, sein Vortrag wurde gut angenommen und zahlreiche Hacker-Kids nahmen am nächsten Tag an einem speziellen Wettbewerb rund um das Thema Social Engineering teil.

Insgesamt wurde die Anwesenheit der Kids, immerhin zwischen acht und 16, von den restlichen Konferenzteilnehmern positiv aufgenommen. Mehr Probleme gibt es da schon im Freundeskreis zu Hause, so die meisten Eltern im Gespräch. Die meisten Freunden oder Kollegen hätten einfach nur ratlose Blicke, wenn ihnen erklärt wird, warum es eine gute Idee ist, die Kinder auf eine Hacker-Konferenz nach Las Vegas mitzunehmen.

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