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Apple will iCloud-Sicherheit nach Hacker-Angriff überarbeiten

08.08.2012 | 05:44 Uhr |

Nach der Hacker-Attacke auf den Cloud-Dienst iCloud wollen die Verantwortlichen bei Apple die Sicherheitsmechanismen grundlegend überarbeiten.

Der Journalist Mat Honan sah sich kürzlich mit einem nutzlosen MacBook, iPhone sowie iPad konfrontiert . Die Geräte wurden von einem Dritten über Apples Cloud-Dienst iCloud gesperrt oder gar gelöscht, verantwortlich für die Ausführung waren jedoch ausgerechnet die Mitarbeiter des Unternehmens. Um ein an die iCloud angebundenes Smartphone, Tablet oder Notebook mit einem vierstelligen Sicherheitscode zu versehen oder zurückzusetzen, ist lediglich ein Anruf beim Support nötig.

Dieser fragt zwar nach einer E-Mail- und Rechnungs-Adresse sowie den letzten vier Stellen der Kreditkarte, doch diese lassen sich von findigen Hackern über Schwachstellen bei Amazon oder in einem Google-Mail-Account schnell in Erfahrung bringen. Das Resultat sind nutzlose Geräte, die erst aufwändig wieder freigeschaltet werden müssen.

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Als Reaktion auf diese sehr unsichere Methode will Apple seine Sicherheitsmethoden in Sachen iCloud grundlegend überarbeiten. Zudem gibt das Unternehmen zu, dass in diesem Fall die internen Vorschriften nicht komplett eingehalten wurden. Der Vorgang zum Zurücksetzen von Passwörtern über den Apple-Support soll daher angepasst werden.

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