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Das ultimative Gaming-Gespann: AMD Ryzen™ 5000 und AMD Radeon™ RX 6000

17.03.2021 | 10:06 Uhr |

Ultimative Plattform für Gamer dank cleverer Zusammenarbeit: CPU-Grafikkarten-Kombi aus AMD Ryzen™ 5000 & AMD Radeon™ RX 6000.

AMD hat mit der Prozessorserie Ryzen™ 5000 ( Zen 3 ) und der Grafikkartengeneration AMD Radeon™ RX 6000 (RDNA 2) neue Maßstäbe in Sachen Gaming-Power gesetzt. In Kombination bilden die Prozessoren und Grafikkarten von AMD dank neuer Techniken und zahlreicher Verbesserungen die ultimative Gaming-Plattform. Wovon Spieler profitieren, wenn Sie auf das frisch gezäumte AMD-Gespann setzen, erfahren Sie in diesem Artikel.

Mehr Leistung dank AMD Smart Access Memory

Eines der spannendsten neuen Funktionen ist AMD Smart Access Memory (SAM). Wer die neuen CPUs der Zen-3-Generation und die GPUs mit RDNA-2-Architektur miteinander kombiniert profitiert von mehr Leistung in Spielen - je nach Titel sind bis zu 16 Prozent mehr Performance möglich: Dank SAM können die Ryzen-Prozessoren auf den kompletten Videospeicher (VRAM) der Radeon-RX-Grafikkarte zugreifen und so die volle Bandbreite von PCI Express 4.0 nutzen. Bisher standen CPUs nur ein Bruchteil des VRAMs von lediglich 256 Megabyte zur Verfügung.

Traum-Kombination für Gamer: AMD Ryzen™ 5000 & Radeon™ RX 6000

AMD Smart Access Memory
Vergrößern AMD Smart Access Memory
© AMD
2.) Tests von AMD Performance Labs am 12. November 2020 auf AMD Ryzen 9 5900X (3,70 GHz) CPU, 16 GB DDR4-3200 MHz, Radeon RX 6800 XT Grafikkarte Qogir AM4, RQ21082B, Win10 Pro x64 19041.508 mit AMD Smart Access Memory Technology AKTIVIERT gegen dasselbe System mit deaktivierter Smart Access Memory-Technologie in den folgenden Spiel-Benchmarks: Ashes of the Singularity: Escalation @ DX12 Crazy, Assassin’s Creed Valhalla @ DX12 Badass, , Forza Horizon 4 @ DX12 Ultra, , Gears 5 @ DX12 Ultra, Resident Evil 3 @ DX12 Ultra, and World of Warcraft: Shadowlands @ DX12 10. PC-Hersteller Konfigurationen können variieren, um unterschiedliche Ergebnisse zu erzielen. Die Leistung kann variieren. RX-601
Vergrößern 2.) Tests von AMD Performance Labs am 12. November 2020 auf AMD Ryzen 9 5900X (3,70 GHz) CPU, 16 GB DDR4-3200 MHz, Radeon RX 6800 XT Grafikkarte Qogir AM4, RQ21082B, Win10 Pro x64 19041.508 mit AMD Smart Access Memory Technology AKTIVIERT gegen dasselbe System mit deaktivierter Smart Access Memory-Technologie in den folgenden Spiel-Benchmarks: Ashes of the Singularity: Escalation @ DX12 Crazy, Assassin’s Creed Valhalla @ DX12 Badass, , Forza Horizon 4 @ DX12 Ultra, , Gears 5 @ DX12 Ultra, Resident Evil 3 @ DX12 Ultra, and World of Warcraft: Shadowlands @ DX12 10. PC-Hersteller Konfigurationen können variieren, um unterschiedliche Ergebnisse zu erzielen. Die Leistung kann variieren. RX-601
© AMD

Apropos PCI Express 4.0 : Schon seit Zen 2 unterstützt AMD den deutlich schnelleren Standard, der doppelt so viele Daten als sein Vorgänger 3.0 übertragen kann - potenziell wären das bei x16-Lanes bis zu 32 Gigabyte pro Sekunde. Damit steht also genug Bandbreite zur Verfügung, um beispielsweise auch kompatible NVMe-SSDs auszureizen und so von deutlich kürzeren Ladezeiten in Spielen zu profitieren. Generell eliminiert SAM also einen weiteren Flaschenhals und ermöglicht eine potenziell höhere Leistung in Spielen. Zum aktuellen Zeitpunkt ist dafür ein Mainboard mit einem AMD-Chipsatz ab der 500-Serie (B550 oder X570), ein Ryzen-5000-Prozessor und eine Radeon RX 6000 notwendig. Hinzu kommt ein aktuelles Bios, das auf AMD AGESA 1.1.0.0 basiert und die Radeon Software ab der Version 20.11.2.

Freesync™ für ein flüssiges Gameplay

Neben hohen Bildraten und kurzen Ladezeiten ist aber auch die Bildwiedergabe für Gamer entscheidend. Damit die stets flüssig und verzögerungsfrei abläuft, bietet AMD eine Technik namens Freesync™ an. Hierbei erfolgt eine Synchronisation zwischen dem Monitor und Grafikprozessor, um ein jederzeit flüssiges Spielerlebnis zu erzeugen. Denn wenn der Monitor nur eine gewisse Bildrate darstellen kann, von der GPU aber eine höhere angeliefert bekommt, kann es zu Bildfehlern wie Tearing (Einzelbild-Zerreißen), Rucklern oder Verzögerungen kommen. Freesync™ wird in drei Stufen angeboten, Freesync™ Basic, Premium und Premium Pro, um die Wiedergabe auch mit hohen Hertz-Zahlen, HDR und auf farbkalibrierten Monitoren zu verbessern. Neben klassischen PC-Bildschirmen ist die Technik auch auf Notebooks und TVs verfügbar.

AMD RDNA2 Architektur
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© AMD

RDNA 2: Das Herz der Radeon™ RX 6000

Die Grundlage einer jeden Radeon™-RX-6000-GPU bildet die RDNA-2-Architektur . Gegenüber dem Vorgänger hat AMD ordentlich unter der Haube geschraubt und viele Innovationen eingebaut, die Gamern zugutekommen. Zu einem wäre da eine deutlich erhöhte Leistungssteigerung pro Watt, und zwar von bis zu 54 Prozent im Vergleich zur ersten RDNA-Generation. Verantwortlich dafür ist unter anderem auch die Integration des AMD Infinity Cache, wobei es sich um einen zusätzlichen Pufferspeicher handelt.

AMDs Infinity Cache ermöglicht eine hohe Bandbreitenübertragung bei niedriger Latenz, ohne dabei mehr Strom zu verbrauchen, da die GPU unmittelbaren Zugriff auf die zwischengespeicherten Daten erhält. Dadurch wird eine deutlich effektivere Bandbreite möglich, die vor allem beim Gaming für eine erhöhte Leistung sorgt. Komplett neu ist auch die Integration dedizierter Raytracing-Einheiten (Ray Accelerator, kurz RA), die sich speziell um die Schnittstellen kümmert, die für Raytracing zuständig sind.

Maximale Gaming-Power: AMD Ryzen™ 5000 & Radeon™ RX 6000

Volle Unterstützung von DirectX 12 Ultimate

Eine vollumfängliche Unterstützung von DirectX 12 UItimate ist mit GPUs der RDNA-2-Architektur gegeben: Hierbei handelt es sich um eine Sammlung von Funktionen, die Microsoft Spieleentwicklern zur Verfügung stellt, damit diese ihre Titel mit beeindruckenden Grafikeffekten der nächsten Generation aufwerten können. Da wären beispielsweise DirectX Raytracing, das fotorealistische Spiele ermöglicht, indem es Reflexionen, Schatten und die allgemeine Beleuchtung in Echtzeit darstellt. Dank des Einbaus der oben genannten RAs ist somit auch eine Hardware-Beschleunigung gegeben, um optimale Ergebnisse zu erzielen.

Beherrscht DirectX 12 Ultimate: AMD Radeon RX 6000
Vergrößern Beherrscht DirectX 12 Ultimate: AMD Radeon RX 6000
© AMD

Um Gamern noch mehr Leistung zu bieten, kommt auch Variable Rate Shading (VRS) zum Einsatz. Diese Technik sorgt dafür, dass nur die visuell wichtigen Bereiche im Blickfeld des Spielers mit hoher Priorität gerendert, während weniger wichtige Objekte vernachlässigt werden. Einen ähnlichen Effekt bieten die Mesh Shader: Diese neue Render-Pipeline innerhalb der Grafikschnittstelle ermöglicht es, bestimmte Objekte frühzeitig gar nicht erst zu rendern, da sie gar nicht erst im Blickfeld des Spielers auftauchen.
Eine weitere Funktion von DirectX 12 Ultimate hört auf den Namen Sampler Feedback. Hierbei informiert die Technik die Spiele-Engine, welche Teile des Spiels der Gamer aktuell sieht, um diese Texturen auch hochauflösend darzustellen - Dinge außerhalb des Blickfelds werden geringer priorisiert, um Leistung einzusparen.

AMD FidelityFX: Open-Source-Paket für Spieleentwickler

Doch auch AMD hat ein Open-Source-Toolkit namens FidelityFX parat, um Spieleentwicklern bei der Erstellung neuer Spielwelten zu unterstützen. Diese integrierten Lösungen sind bereits auf RDNA 2 optimiert und ermöglichen eine hohe, visuelle Qualität bei geringem Aufwand seitens der Programmierer. Dazu zählen Dinge wie die kontrastadaptive Schärfung (FidelityFX CAS), die die Grafikdetails wiederherstellt, die beim temporären Anti-Aliasing (Kantenglättung) verloren gehen. Oder auch die Umgebungsverdeckung (FidelityFX CACAO), die dabei hilft, die Darstellung von Objekten zu verbessern, wenn sie Umgebungslicht ausgesetzt werden. Zum weiteren Umfang gehören auch Techniken für realistische Reflexionen, Optimierungen für HDR-Darstellungen und ein effizienter Downsampler.

Schneller & schöner spielen: Radeon™ Anti-Lag, Boost & Image Sharpening

Neben der Hardware und den Grafikschnittstellen hält auch der AMD-Radeon-Treiber einige Funktionen bereit, die für ein besseres Spieleerlebnis sorgen. Den Anfang macht Radeon™ Anti-Lag , die die Eingabeverzögerung, also die Zeit zwischen dem Tastendruck oder der Mausbewegung und der darauffolgenden Aktion im Spiel, vor allem für schwache Radeon-GPUs reduziert. Die Technik synchronisiert die Geschwindigkeit der CPU mit der GPU, um nicht nur die eigene Prozesslast zu minimieren, sondern auch die Eingabeverzögerung um bis zu 31 Prozent. Damit können Gamer in hektischen Situationen noch schneller reagieren.

Radeon™ Boost hingegen beeinflusst die Render-Auflösung des Spiels, indem es auf die Bewegungen des Spielers reagiert. Steht der Gamer im Spiel still oder führt nur gerade Bewegungen aus, erfolgt ein hochauflösendes Rendering des Bildes. Kommt es jedoch zu schnellen Bewegungen, regelt Radeon Boost dynamisch die Render-Auflösung herunter, um höhere Bildraten zu ermöglichen. Die Skalierungen erfolgen unmittelbar und sind vom Spieler nicht wahrzunehmen.

Bei Radeon™ Image Sharpening (RIS) handelt es sich um eine Techhnik, die die Ingame-Grafik in Echtzeit nachschärft. Damit soll gegen Unschärfe Abhilfe geschaffen werden, die vor allem bei niedrigen oder nicht nativen Auflösungen entsteht. Diese kontrastabhängige Schärfung kann auch mit einem GPU-Upscaling kombiniert werden. Letztendlich die Funktion so mehr Details in Spielen hervorheben.

AMD Zen 3: Die nächste Stufe der Ryzen-Prozessoren

Mit Zen 3 für CPUs und RDNA 2 für GPUs hat AMD nicht einfach nur altgediente Architekturen aufpoliert, sondern umfangreiche Verbesserungen und Innovationen implementiert. Zen 3 bietet im Vergleich zum Vorgänger eine höhere Single-Core-Leistung, da deutlich mehr Instruktionen pro Takt (IPC) verarbeitet werden können - im Schnitt wird eine 19-prozentige Leistungssteigerung pro Megahertz erreicht.

AMD Ryzen 5000
Vergrößern AMD Ryzen 5000
© AMD

Trotz dieses Anstiegs erhöht sich der Energiebedarf nicht und es erfolgt keine Änderung der TDP, da Zen 3 überaus effizient arbeitet: Neben architektonischen Optimierungen führt auch die Fertigung im modernen 7-Nanometer-Verfahren eine um bis zu 24 Prozent höhere Energieeffizienz im Vergleich zu Zen 2. Bei RDNA 2 legt auch der Level-3-Cache ordentlich zu und wird zu einem gemeinsamen Cluster, der nun auf den Namen Game Cache hört. Dadurch verringert sich die Latenz spürbar, was zu einer höheren Leistung in Spielen führen kann.

AMD Rzyen™ 5000: Mehr Leistung dank höheren Taktraten

Für noch mehr Leistung ab Werk können die Zen-3-CPUs auch selbst sorgen. Denn AMD integriert die automatische Übertaktungs-Technik Precision Boost 2, die die Taktraten der Prozessorkerne für mehr Performance anhebt. Dank mehrerer integrierten Sensoren erfolgt eine stete Überwachung des kompletten PCs, beispielsweise auch von den Temperaturen und des Energiebedarfs. Besonders gut kann Precision Boost 2 übertakten, wenn die CPU über eine gute Kühlung verfügt und das Netzteil genügend Leistungsreserven zur Verfügung stellt. So erhalten Gamer ein gratis Leistungsplus, ohne selbst Hand anzulegen.

Wer aber selbst das Ruder übernehmen möchte, kann das mithilfe der AMD-Software Precision Boost Overdrive tun. Die erlaubt unter anderem auch die Spannung der CPU zu ändern, um beispielsweise Strom einzusparen oder noch mehr Leistung zu erhalten. Ein integrierter Kurven-Optimierer mit bis zu 30 Stufen (mit Abständen zwischen drei und fünf Millivolt) ermöglicht dabei sogar eine unkomplizierte Handhabung.
 
 

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