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Das erste Telefonat: Wie Sie merken, merken Sie nichts!

24.05.2005 | 16:06 Uhr |

Die Anleitung „Telefonieren mit Sipgate“ liest sich banal: Um einen Anruf zu tätigen „heben Sie den Hörer ab und wählen Sie die gewünschte Rufnummer über den Zifferblock des Telefons“. So einfach soll’s sein und so einfach ist es auch tatsächlich. Das Innenleben, ein hochwertiger Digital Signal Processor überträgt die Sprache in guter Qualität. Einen Unterschied zum herkömmlichen Telefon bemerkt auch bei genauem Hinhören weder der Anrufer noch der Angerufene. Selbst parallel durchgeführte Downloads bringen bei einem handelsüblichen TDSL-Anschluss mit 1000 Kbit/s das Gerät nicht aus dem Tritt.

Einen kleinen Unterschied gibt es allerdings, wenn Sie möglichst schnell verbunden werden wollen: Da eine VoIP-Nummer immer in einem Stück gewählt wird, wartet das Gerät nach der letzten Ziffer noch etwa eine Sekunde, ob noch eine weitere Ziffer folgt. Wenn Sie das verhindern wollen, wählen Sie nach der letzten Ziffer die „#“-Taste, damit sofort die Nummer angewählt wird.

Doch mit VoIP-Telefonie können Sie mehr als nur telefonieren. Sipgate bietet eine Voicemail-Funktion, vergleichbar mit der T-Net-Box der T-Com. Diese konfigurieren Sie über die Registerkarte „Voicemail“ auf der Sipgate-Site. Dafür müssen Sie eingeloggt sein.

Abrufen können Sie eingegangene Nachrichten über die Wahl der Nummer 5000 von Ihrem Internet-Telefon aus. Auf Wunsch erhalten Sie auch eine Benachrichtigung per Mail (kostenlos) oder SMS (10 Cent pro Benachrichtigung) – die Mail sogar auf Wunsch mit der hinterlassenen Nachricht als Dateianhang).

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