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Das bietet Winrar

20.06.2010 | 09:41 Uhr |

Öncül Kaya, Geschäftsführer der win.rar GmbH, fasst die Features von Winrar folgendermaßen zusammen (wobei viele dieser Features auch bei anderen Packprogrammen vorhanden sind):

* konstante Format-Unterstützung, die kompatibel zur Vorgängerversion ist

* Solide Archivierung
Eine hohe Kompressionsrate, besonders bei der soliden Archivierung, die viele kleine, gleichartige Dateien als einen einzigen Datenstrom ansieht und als diesen archiviert. Weniger Redundanzen führen zu einer höheren Kompressionsrate, allerdings auch zu einer geringeren Kompressionsgeschwindigkeit, besonders beim Entpacken einzelner Teile des Gesamtarchivs. Möchte der Anwender ein Archiv erstellen, das selten erneuert, nur in seiner Gesamtheit entpackt wird und die Kompressionsrate wichtiger ist als Kompressionsgeschwindigkeit – dann ist ein solides Archiv die richtige Wahl.

* Große Archive in verschiedene Dateien aufteilen: Gesplittete Archive (Multi-Volumen)
Große Archive können so auf mehreren Datenträger oder anderen wechselbaren Medien gespeichert werden (was im Zeitalter großvolumiger USB-Sticks und externen Festplatten allerdings nicht mehr so wichtig ist wie in noch vor einigen Jahren). Volumen können auch solide erstellt und selbstentpackend sein. Das erste selbstentpackende Volumen hat eine andere Datei-Erweiterung (d.h. nicht .rar), zum Beispiel .exe für Windows-SFX-Volumen.

* Archive vor Zerstörung schützen: Wiederherstellungsinformationen (recovery records)
Das RAR-Format besitzt einige besondere Eigenschaften wie die Wiederherstellungsinformationen (recovery record), die es erlauben, Archive auf beschädigten Datenträgern zu reparieren.

Das RAR-Archivformat unterstützt einen speziellen Typ von redundanten Informationen, welche recovery record genannt werden. Wenn ein Archiv einen "recovery record" besitzt, kann es unter Umständen repariert werden, wenn es durch einen Defekt auf einer Diskette oder durch andere Datenverluste beschädigt wurde.

Der "recovery record" enthält bis zu 524288 Wiederherstellungs-Sektoren. Wenn die Daten fortlaufend beschädigt sind, soll jeder Wiederherstellungs-Sektor in der Lage sein, 512 Bytes an Daten wiederherzustellen. Dieser Wert kann abnehmen, wenn mehrere Bereiche beschädigt sind.

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