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Das Ziel: teure Volumenlizenzen

05.06.2002 | 13:53 Uhr | Markus Pilzweger

Das Ziel seitens Microsoft scheint klar: alle Schulen sollen künftig am neuen Volumenlizenz-Programm teilnehmen. Der bisherige Volumen-Lizenzvertrag sah vor, dass US-Schulen pro Rechner 42 Dollar zahlen müssen, egal welche Software sich darauf befindet.

Das künftige Programm würde allein die PPS mit zusätzlichen 500.000 Dollar belasten. Das entspricht zehn Lehrer-Stellen, wie Robinson mitteilte. In Anbetracht der immer geringer ausfallenden Geldmittel für Schulen und der künftig höheren Lizenzausgaben sah Robinson nur einen Ausweg: "Ich sagte ihnen, wenn sie das durchziehen, werde ich so schnell ich kann auf Linux umsteigen."

Diese Drohung allein zeigte bei Microsoft allerdings noch keine Wirkung. "Sie nahmen es nicht ernst, bis ich ihnen komplett ausgefüllte Bestellformulare für die Ausrüstung von 14 Computerräume im nächsten Jahr zeigte", so Robinson. Andere Schulen gingen ähnlich vor und überprüften die Möglichkeit schnell auf Open-Source-Angebote umzusteigen. Zudem wurden Gespräche mit Sun über den Einsatz von StarOffice geführt.

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