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Darf's ein bißchen mehr sein?

28.02.2003 | 11:36 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Die Canon EOS 10D spielt preislich in einer anderen Liga. 2199 Euro werden für das gute Stück ab Ende März fällig. Zu den technischen Leistungsmerkmalen gehören 7-Punkt-Autofokus, verkürzte Auslöseverzögerung von zirka 80 Millisekunden und die Serienbildgeschwindigkeit von drei Bildern pro Sekunde.

EOS 10D

Der DIGIC-Prozessor sorgt im Zusammenspiel mit dem CMOS-Sensor für Aufnahmen von bis zu 6,3 Megapixel. Neu sind Canon zufolge die Bracketing-Funktion für den Weißabgleich und die gleichzeitige Aufzeichnung in den Formaten JPEG und RAW. Neu soll auch die Bracketing-Funktion für den Weißabgleich sein. Die EOS 10D liefert automatisch eine Belichtungsreihe mit verschiedenen Weißabgleicheinstellungen.

Das Speichern der Daten ist auf Compactflash Medien Typ I und II, inklusive Microdrive möglich. Zur Bildbeurteilung verfügt die EOS 10D über eine Lupenfunktion. So kann der Fotograf im Wiedergabemodus mit zwei Tasten beliebig zwischen 1,5- und 10-facher Vergrößerung zoomen, um Schärfe und Details der hoch aufgelösten Fotos präzise beurteilen zu können. Dank des eingebauten Orientierungssensors sollen die Bilder dabei automatisch richtig im Hoch- oder Querformat angezeigt werden, je nachdem, welches Format der Fotograf bei der Aufnahme gewählt hat.

Die EOS 10D unterstützt als erste Canon EOS Digitalkamera die D-SLR Direct-Print-Funktion. Damit kann der Anwender seine Fotos ohne PC direkt auf einem Canon Fotodrucker ausgeben. Der EXIF-Print-Standard sorgt dafür, dass motivbezogene Aufnahmedaten der EOS 10D beim Drucken automatisch berücksichtigt werden.

Die EOS 10D verfügt über eine USB-Schnittstelle für die Übertragung der Daten zum PC. Die im Lieferumfang enthaltene Kamerasoftware für Mac und Windows enthält Zoombrowser EX 4.0 (Mac: Image Browser), Fileviewer Utility zur Umwandlung der RAW-Daten und zur Einstellung der Custom-Funktionen sowie Remote Capture zur Steuerung der Kamera vom PC.

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