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DRM: Privatsphäre eingeschränkt

05.09.2006 | 17:51 Uhr |

Wer nicht den Internet Explorer verwendet, wir erwähnten es bereits, muss leider draußen bleiben. Das verwendete DRM-System will es so. Darauf besteht laut 1&1 die Filmwirtschaft. Auch das Vorspiegeln eines anderen Browsers hilft nichts – dunkler Bildschirm. Den bekommt übrigens auch, wer die Inhalte versucht, digital mitzuschneiden oder abzugreifen. Analoge Mitschnitte sind aber sehr wohl möglich.

Doch selbst wer den richtigen Browser und den Media-Player verwendet, kommt um ein Update nicht herum – ein sicheres DRM-Zertifikat, das auf den jeweiligen Computer zugeschnitten ist, wird an einen Microsoft-Server geschickt. Das ist zwar nicht gefährlich, verletzt aber immerhin die Privatsphäre des Anwenders. Denn selbst wenn dieser auf diesem Weg nicht eindeutig identifiziert werden kann, lassen sich so Daten über das jeweilige Nutzungsverhalten sammeln, die sich für Marketingzwecke verwenden lassen.

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