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DPD: Drohne stellt Pakete in Bergdörfern zu

04.12.2019 | 15:02 Uhr | Michael Söldner

In Frankreich stellt DPD testweise Sendungen in verschneite Bergdörfer mit einer autonomen Drohne zu.

Schon länger experimentieren Paketdienstleister mit Drohnen für die Zustellung kleiner Pakete. In zwei französischen Bergregionen greift das Unternehmen DPD in einem Testlauf schon auf die autonomen Fluggeräte zurück. Steht beispielsweise eine Zustellung in das nur 80 Einwohner kleine Dorf Mont-Saint-Martin in der Bergregion Isère an, so erfolgt die Auslieferung mit einer Drohne. Anstelle von einer halben Stunde ist das Paket schon in acht Minuten am Ziel. Dies könne CO2 einsparen. Da die Drohnen zudem mit Solarzellen ausgestattet sind, könne diese Auslieferungsart energieautonom erfolgen. 

Mit einer Reichweite von bis zu 15 Kilometern kann die Drohne auch entferntere Regionen erreichen. Der Start erfolgt direkt vom Paketauto aus, nachdem der Bote die Sendung an der Unterseite der Drohne befestigt hat. Die Auslieferung erfolgt allerdings nicht direkt an den Empfänger, sondern in einen Paketschacht in der Nähe des Rathauses. Der per SMS informierte Mitarbeiter liefert das Paket dann an den Empfänger aus. Der Testlauf soll darüber entscheiden, ob sich diese Form der Paketzustellung in bestimmten Regionen lohnen kann. Hierzulande denkt DPD aber noch nicht an eine Zustellung per Drohne. Für Bergregionen in den Alpen sei diese Form der Auslieferung aber durchaus denkbar.

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