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DIGITALRECORDER

01.03.2004 | 13:41 Uhr |

DIGITALRECORDER

Thomson DTH 7500

Der Thomson-Receiver für rund 600 Euro gehört zur Gattung der DVD-Player mit eingebauter Festplatte. An sich nichts Ungewöhnliches, wenn da nicht der analoge Tuner wäre - derlei Geräte sind dünn gesät.

AUSSTATTUNG: Der DVD-Player ist solide ausgestattet. Er gibt Musik von Audio- und MP3-CDs wieder und liest JPG-Bilder tadellos. Allerdings überspielt er weder Musik noch Videos auf die interne Festplatte. Die 80 GB große Harddisk speichert 20 Stunden Video in bester Qualität (120 Stunden in schlechtester Qualität). Um externe Daten wie etwa Fotos anzuzeigen, bietet der Thomson einen USB-Anschluss unter der Frontklappe, an den ein optionaler Kartenleser andocken könnte. Dank seiner üppigen Ausstattung mit Anschlüssen lohnt es sich, den DHT 7500 mit einem zusätzlichen Recorder zu kombinieren. Er bietet zwei Scart-Buchsen, die jeweils FBAS-, S-Video- und RGB-Signale verarbeiten. Eine Scart-Buchse arbeitet als Ausgang für den Fernseher, die andere als Eingang. So zeichnet er in höchster Qualität selbst von einem digitalen Satelliten-Receiver auf.

BEDIENUNG: Der Thomson DTH 7500 ist einfach zu bedienen, denn er enthält eine analoge elektronische Programmzeitschrift (EPG) namens Naviklick. Damit sind Aufnahmen genauso einfach zu programmieren wie mit einem digitalen Festplatten-Receiver: Sendung im Bildschirmmenü aussuchen, "Ok" drücken - und die Festplatte läuft los. Allerdings darf der Aufnahmezeitpunkt nicht zu weit in der Zukunft liegen, denn das EPG kennt nur die nächsten drei Tage. Die Fernbedienung liegt zwar gut in der Hand, ist aber etwas zu klein geraten. Demzufolge sind die Tasten winzig und stehen eng beieinander. Der Funktionsumfang des Gebers ist indes üppig, denn er steuert zusätzlich Fernseher, DVD-Player und Sat-Receiver sowohl von Thomson als auch einiger anderer Marken.

QUALITÄT: Die Leistungen des 7500er sind durchweg gut. Der Player bietet digital wie analog einen tadellosen Klang. Nur der Lüfter fällt bei geringer Hintergrundlautstärke auf. Als Abspieler für Video von der Scheibe ist der Thomson ebenfalls eine Empfehlung. Sein Bild ist detailreich und gut konturiert. Etwas anders sieht es bei Aufzeichnungen über die Festplatte aus, da dann die Wandlung von analog nach digital erforderlich ist. In den beiden hohen Qualitätsstufen hat das Bild Tiefe und ist weitgehend frei von Artefakten. Stärkere Kompression vermindert die Bildqualität deutlich, bis sie das Niveau eines alten VHS-Bandes erreicht. Den 120-Stunden-Modus kann man sich also sparen.

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