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DAB+: UKW wird in zwei Gebieten abgeschaltet

27.09.2018 | 09:28 Uhr | Panagiotis Kolokythas

In zwei Verbreitungsgebieten stellt Deutschlandradio seine Radiosender vollständig auf DAB+ um und schaltet UKW ab.

Die von Deutschlandradio in zwei Regionen geplante UKW-Abschaltung geht in diesen Tagen in die heiße Phase. Als erste öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt wird Deutschlandradio in diesen Regionen sein Programm ausschließlich über die digitale Hörfunkverbreitungstechnik DAB+ verbreiten.

Auf Deutschlands einziger Hochseeinsel Helgoland erfolgt die Umstellung ab dem 28. September. In der Region Mittenwald/Krün/Wallgau im oberen Isartal ab dem 5. Oktober. Einen Monat lang erfolgt noch eine parallele analoge UKW-Ausstrahlung, anschließend wird die UKW-Ausstrahlung dann abgeschaltet. Folgende Programme sind anschließend ab diesen Zeitpunkten nur noch digital über Antenne empfangbar, zusammen mit dem kompletten Programmangebot  im bundesweiten DAB+Multiplex im Kanal 5C:  Deutschlandfunk, Deutschlandfunk Kultur, Deutschlandfunk Nova sowie der Sonderkanal Dokumente und Debatten.

"Digitalradio DAB+ ist nicht nur leistungsfähiger, sondern wegen der effizienten, stromsparenden Nutzung der verfügbaren Frequenzen auch kostengünstiger und umweltfreundlicher", erklärt Deutschlandradio in einer Mitteilung. Die Umstellung markiere für Deutschlandradio einen entscheidenden Schritt in Richtung rein digitaler Radioverbreitung und setze wichtige Impulse.

Deutschlandradio begleitet die Aufschaltung der bundesweit verfügbaren DAB+Programmangebote in Mittenwald und auf Helgoland mit Informationsveranstaltungen, bei denen vor Ort Fragen rund um DAB+ und die neu verfügbaren Funktionalitäten beantwortet werden.

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