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Cyberpunk 2077: Patch 1.2 verspätet sich aufgrund von Hack bei CD Projekt Red

25.02.2021 | 14:11 Uhr | Denise Bergert

Wegen einer Ransomware-Attacke verzögert sich die Auslieferung des neuesten "Cyberpunk-2077"-Patches.

Über den Micro-Blogging-Dienst Twitter hat das Entwicklerstudio CD Projekt Red heute eine Verzögerung für den neuesten "Cyberpunk-2077"-Patch angekündigt. "Obwohl wir Patch 1.2 gerne im zuvor angekündigten Zeitraum ausliefern wollten, können wir dies aufgrund des letzten Cyberangriffs auf die IT-Infrastruktur des Studios sowie dem Umfang des Updates leider nicht tun - wir brauchen mehr Zeit," erklärt das Studio in einem Tweet. "Unser Ziel für Patch 1.2 liegt jenseits der vorangegangenen Updates. Wir arbeiten an mehreren ganzheitlichen Qualitätsverbesserungen und Fixes - und wir wollen diese Arbeit fortsetzen. Wir peilen nun eine Veröffentlichung in der zweiten März-Hälfte an."

Ursprünglich sollte der nächste große Patch für "Cyberpunk 2077" bereits im Februar erscheinen. Nun müssen sich Fans fast einen Monat länger gedulden. Grund dafür ist dem Studio zufolge eine Ransomware-Attacke, der CD Projekt Red Anfang des Monats zum Opfer gefallen war. Dabei wurden von Hackern anscheinend Teile der firmeninternen Daten verschlüsselt - die Angreifer verlangten Lösegeld. Die Entwickler hatten jedoch bereits angekündigt, dass sie weder zahlen, noch mit den Hackern verhandeln wollten. Fans können sich also darauf einstellen, dass in den nächsten Wochen möglicherweise vertrauliche Informationen aus dem Studio leaken könnten.

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