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Coronakrise: 20 Prozent weniger Smartphoneverkäufe im ersten Quartal

03.06.2020 | 08:53 Uhr | Thomas Hartmann

Um gut 20 Prozent sind die Umsätze für Handys im ersten Quartal 2020 eingebrochen – die Gartner-Studie macht dafür ”Corona” verantwortlich.

”Die Coronavirus-Pandemie verursachte den schlimmsten Rückgang auf dem globalen Smartphone-Markt aller Zeiten”, heißt es in dem englischsprachigen Artikel vom IT-Marktforschungsinstitut Gartner . Die meisten der führenden chinesischen Hersteller sowie Apple wurden vor allem durch die vorübergehende Schließung ihrer Fabriken in China getroffen und dadurch, dass Konsumenten in der Krise ihre Ausgaben allgemein gekürzt haben.

Besonders heftig hat es dabei Huawei getroffen – hier lässt sich ein Rückgang von 27,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal verzeichnen. Dennoch hält der chinesische Konzern einen Marktanteil von 14,2 Prozent (gegenüber 15,6 Prozent im Vorjahr) den zweiten Platz bei den weltweiten Smartphone-Verkäufen. Der erstplatzierte Samsung aus Südkorea (18,5 Prozent Marktanteil in 1Q20) musste immerhin knapp 23 Prozent Rückgang verkraften, hält aber seine Stellung mit über 55 Millionen verkauften Einheiten im ersten Quartal 2020.

Apple als Drittplatzierter konnte noch knapp 41.000 Einheiten gegenüber fast 44.600 Einheiten im Vorjahresquartal verkaufen und verzeichnet damit einen Rückgang von ”lediglich” 8,2 Prozent bei einem Marktanteil von jetzt fast 12 Prozent. Geholfen habe dem Konzern aus Cupertino eine starke neue Produktlinie (darunter das iPhone 11). Ohne Covid-19 hätte Apple vermutlich Rekordverkäufe erzielt. Aber die Abwicklung über Online-Shops, was Apple hervorragend beherrsche, und die schnelle Rückkehr zu einem normalen Produktionsniveau habe dem iPhone-Hersteller geholfen.

Vergleichsweise günstig ist es bei den aus China stammenden Smartphones von Xiaomi gelaufen – diese konnten als einziger relevanter Hersteller sogar einen Zuwachs von 1,4 Prozent erzielen, die Verkaufszahl stieg leicht auf 27.800 Einheiten bei einem Marktanteil von jetzt 9,3 Prozent im ersten Quartal 2020.

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