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Corona sorgt für starken Einbruch auf Smartphone-Markt

04.05.2020 | 16:16 Uhr | Michael Söldner

Die Coronakrise sorgt auf dem Smartphone-Markt nach Angaben von Analysten für das bislang schlechteste Quartal.

Nach Angaben von Counterpoint Research und Canalys erlebte der Smartphone-Markt im ersten Quartal 2020 seinen bislang größten Einbruch. Weltweit seien die Auslieferungen um 13 Prozent zurückgegangen. Allein in China fiel der Rückgang mit 18 bis 27 Prozent noch größer aus. Seit 2014 fielen die Auslieferungsmengen damit erstmals unter 300 Millionen Geräte. Zum Ende des Quartals, als die Pandemie auch andere Regionen traf, sank auch dort die Nachfrage deutlich. Weiterhin gelten Samsung, Huawei und Apple als die größten Hersteller weltweit. Im Vergleich zum Vorjahr viel der Rückgang der Auslieferungen bei Apple mit 40 statt 42 Millionen am kleinsten aus. Samsung hingegen fiel von 72 auf 59 Millionen zurück und Huawei lieferte ebenfalls knapp 10 Millionen Geräte weniger aus.

Noch im Februar sei es die größte Herausforderung für die Hersteller gewesen, genügend Geräte in China zu fertigen, um die weltweite Nachfrage zu befriedigen. Im März hingegen habe sich die Entwicklung umgekehrt: Durch die weltweiten Lockdowns sank die Nachfrage im Rest der Welt deutlich. Als Reaktion behalten Nutzer ihre Geräte lieber noch ein paar Monate länger und stellen den geplanten Generationswechsel zurück. Für das zweite Quartal 2020 erwarten viele Hersteller noch deutlichere Rückgänge. Ohne Unterstützung der Regierungen würden nach Ansicht der Analysten speziell kleine Smartphone-Geschäfte in die Pleite abrutschen.

Günstige Smartphones unter 300 Euro

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