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Core 2 Duo verdrängt Pentium M

16.03.2009 | 15:27 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Zu Beginn der Betrachtung sind mit bis zu 70 Prozent der auf dem Neumarkt angebotenen Notebooks mit einem Pentium M Prozessor ausgestattet. Dieser Anteil sank in den folgenden vier Jahren bis unter 10 Prozent.

Bemerkenswert ist der rapide Anstieg des Core 2 Duo – in Neugeräten verbaut stieg er innerhalb von gut zwei Jahren bis Ende 2008 auf etwa 65 Prozent an. Damit erreicht er eine ähnliche Position, wie der Pentium M vor drei Jahren. Nur mit kurzer Verzögerung tauchten auch auf dem Gebrauchtmarkt zunehmend Geräte mit dem „Doppelkern“ auf.

Pentium 4 CPUs verschwanden auf dem Neumarkt fast gänzlich. Bei Gebrauchtgeräten hielten sie sich zwei Jahre lang recht konstant bei etwa 20 Prozent, bevor der Anteil wieder abnahm und durch den Core 2 Duo eingeholt wurde.

Sehr interessant ist jedoch vor allem der Vergleich zwischen der Entwicklung neuen Pentium Ms und gebrauchten Pentium M-Prozessoren: Fast genau drei Jahre nachdem im Neumarkt der Pentium M seinen Höhepunkt erreicht und in der Nachfrage zurück geht (drittes Quartal 2005), spiegelt sich diese Entwicklung auch im Gebrauchtmarkt wider. Hier erreicht die Nachfrage für gebrauchte Pentium M-CPUs im dritten Quartal 2008 ihren Höhepunkt. Der Vergleich zeigt auf eindrucksvolle Weise wie das Zusammenspiel zwischen Neu- und Gebrauchtmarkt funktioniert.

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