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China: Corona-Virus lässt Preise für iPad steigen

24.02.2020 | 10:14 Uhr | Thomas Hartmann

Viele Menschen in China müssen nun zu Hause arbeiten oder lernen – das erhöht die Nachfrage nach Tablets. Andererseits werden diese noch mit geringerer Kapazität hergestellt.

Manchmal funktioniert der Kapitalismus noch wie aus dem Lehrbuch, und das sogar in einem kommunistischen Land wie China: erhöhte Nachfrage, geringere Produktion, in der Folge steigen die Preise für das Produkt. So auch mit Tablets und speziell den iPads, die in China in Online-Stores verkauft werden, wie die taiwanische Digitimes berichtet . Aufgrund der Ausgangssperre, die wegen des hochansteckenden Corona-Virus verhängt wurde, um dessen weitere Ausbreitung einzudämmen, bleiben immer mehr Chinesen notgedrungen zu Hause und arbeiten oder studieren von dort aus online. Dies hat die Nachfrage in den Webstores nach Tablets diverser Marken deutlich erhöht. Andererseits erreicht die Produktion bestenfalls noch 50 Prozent ihres gewohnten Levels.

Speziell die iPads werden vom taiwanesischen Compal Electronics sowie von Foxconn in chinesischen Fabriken mit einer Auslastung von nur noch etwa 30 Prozent produziert, was sowohl die Einstiegs-iPads wie auch die Highend-iPads Pro sowie iPad Air und iPad Mini betrifft. Die Auslieferung werde zukünftig weiter fallen.

In den Online-Stores werden 10,2-Zoll-iPads mit 32 und 128 GB schon teurer angeboten als in den Apple Stores für die entsprechenden Modelle.

Auch die Hersteller von Videokonferenz-Software profitieren von der Quarantäne: Die Aktien von LogmeIn , dem Hersteller von GotoMeeting, stiegen Ende Dezember von rund 70 US-Dollar pro Aktie auf knapp 85 US-Dollar pro Aktie und bleiben seitdem auf diesem relativ hohen Niveau. Auch Zoom kann sich über den Kurs eigener Aktie freuen: Seit Ende Januar steigt ihr Wert kontinuierlich, 0:von 65 US-Dollar auf aktuell 95 US-Dollar .

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