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China: Apple reduziert iPhone-Lieferungen

11.02.2019 | 16:50 Uhr |

Der chinesische Markt bereit Apple zunehmend Probleme. Zuletzt sanken die Verkaufszahlen um mehr als 20 Prozent. Apple reagiert mit ungewöhnlichen Maßnahmen: Der Konzern senkt die Preise.

Apple hat weiter mit schwächelnden iPhone-Verkaufszahlen zu kämpfen. Laut einem Bericht von IG sank die Menge an gelieferten iPhones nach China um rund 20 Prozent im letzten Quartal 2018 . Der US-Konzern reagiert und senkt die Preise um bis zu 15 Prozent. Die Ermäßigungen für ein iPhone XR mit 64 Gigabyte betrugen umgerechnet 118 US-Dollar. Zum Vergleich: Aktuell kann man das gleiche Modell auf dem deutschen Markt für knapp 770 Euro kaufen, der normale Preisverfall beträgt also knapp 80 Euro, umgerechnet knapp 91 US-Dollar.

China: Schwaches Wirtschaftswachstum macht sich bemerkbar

Gerade auf dem asiatischen Markt hat es der US-Konzern aktuell schwer. Der schwächelnden chinesische Markt und der starke Dollarkurs sorgen dafür, dass die amerikanischen iPhones in China sehr teuer sind. Aber auch andere Handy-Hersteller haben Probleme. Der Absatz sank im Zeitraum Oktober bis Dezember um 9,7 Prozent. Der chinesische Hersteller Xiaomi verbuchte sogar einen Lieferrückgang um fast 35 Prozent. Lediglich Branchenprimus Huawei (Platz Eins in Smartphone-Verkäufen in China) konnte einen Wachstum vorweisen, die Liefermenge stieg um 23,3 Prozent.

Die neueste Generation iPhones kann bei den Verkaufszahlen nicht an die hohen Erwartungen anknüpfen. Zuletzt sanken die Verkaufszahlen um 15 Prozent, in China sogar um 22 Prozent. China ist einer der Schlüsselmärkte für Apple. Die Volksrepublik mit mehr als einer Milliarde Einwohner ist ein riesiger Markt der erst teilweise erschlossen wurde.  Im letzten Jahr blieb der Wirtschaftswachstum der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt hinter den Erwartungen zurück.  

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