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Call of Duty Warzone: 60.000 Cheater gebannt

03.02.2021 | 14:10 Uhr | Denise Bergert

Im Rahmen der bislang größten Bann-Welle wurden in "Call of Duty: Warzone" mehr als 60.000 Spieler gesperrt.

Publisher Activision geht weiterhin hart gegen Cheater im Multiplayer-Titel "Call of Duty: Warzone" vor. Im Rahmen der mittlerweile dritten Bann-Welle wurden in dieser Woche mehr als 60.000 mutmaßliche Cheater für das Spiel gesperrt. Ins Visier gerieten dieses Mal Nutzer der Cheat-Software EngineOwning. Auf der offiziellen Website der Cheat-Software-Entwickler heißt es, man arbeite an einem Update für EngineOwning. Auf dem Discord-Channel von EngineOwning häufen sich derweil erboste Kommentare von Nutzern, die in "Call of Duty: Warzone" gebannt wurden.

Im Gegensatz zu den vorangegangenen Bann-Aktionen hatte Activision die Spieler in dieser Woche nicht gewarnt. Der Publisher veröffentlichte erst nach der Bann-Welle eine Stellungnahme auf dem Call-of-Duty-Blog. "Wir wissen, dass Cheater ständig nach Sicherheitslücken suchen und wir investieren unsere Ressourcen 24/7 in das Auffinden von Cheats und der Bekämpfung von Aimbots, Wallhacks, Trainern, Stat Hacks, Texturen-Hacks, Leaderboard-Hacks, Injectors, Hex-Editoren und Dritthersteller-Software, die genutzt werden kann, um das Spiel zu manipulieren," heißt es seitens Activision.

Seit dem Launch von "Call of Duty: Warzone" im vergangenen Jahr wurden mittlerweile mehr als 300.000 Spieler-Accounts weltweit gebannt. Die erste Bann-Welle erfolgte im April 2020 mit 50.000 Spieler. Im September 2020 folgte eine weitere mit 20.000 gesperrten Accounts. Bereits in dieser Woche hatte der beliebte "Warzone"-Streamer Vikkstar123 angekündigt , "Call of Duty: Warzone" nicht mehr länger unterstützen zu wollen, weil der Titel von Hackern und Cheatern förmlich überlaufen sei.

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