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Call of Duty: Activision will gegen rassistische Spieler vorgehen

04.06.2020 | 13:51 Uhr | Denise Bergert

Activision plant strengere Filter und eine Überwachung von rassistischen Spielern in Call of Duty: Modern Warfare und Warzone.

Publisher Activision und Entwickler Infinity Ward reagieren auf die Black Lives Matter Proteste in den USA mit mehr als nur Release-Verschiebungen für die aktuellen Seasons für Call of Duty: Modern Warfare, Call of Duty: Warzone und Call of Duty Mobile. Infinity Ward kündigte heute über den Micro-Blogging-Dienst Twitter an, in Zukunft härter gegen rassistische Spieler in den Multiplayer-Titeln vorgehen zu wollen. Der Entwickler will rassistische Inhalte wie Nicknames und Kommentare schneller identifizieren und überwachen. Dafür plant das Unternehmen unter anderem bessere Meldesysteme für die Call of Duty Reihe.

Es sollen außerdem mehr Spieler permanent für die Multiplayer-Titel gebannt werden, wenn sie wiederholt gegen die Community-Richtlinien verstoßen. Geplant sind außerdem zusätzliche Filter für Inhalte und strengere Begrenzungen für Namensänderungen im Spiel. So soll es Spielern nicht mehr möglich sein, ein rassistisches Pseudonym als Benutzernamen zu wählen.

Infinity Ward hat eigenen Aussagen zufolge den Kampf gegen Rassisten mit dem Launch von Call of Duty: Modern Warfare verstärkt. Das Unternehmen räumt jedoch ein, dass diese Bemühungen noch nicht ausreichen würden und entschuldigt sich bei den Spielern dafür. Wann und wie genau Infinity Ward die ersten Änderungen am Online-Multiplayer-System vornehmen wird, ist jedoch noch unklar.

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