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Call of Duty: 48.000 Cheater gebannt

23.12.2021 | 17:16 Uhr | Denise Bergert

Nach der Aktivierung des neuen Anti-Cheat-Tools Ricochet wurden tausende Spieler in „Call of Duty“ gesperrt.

Seit 17. Dezember 2021 ist bei Publisher Activision ein neues Anti-Cheat-Tool im Einsatz. Die Software hört auf den Namen Ricochet und soll Cheater in Online-Multiplayer-Titeln wie „Call of Duty: Vanguard“ oder „Call of Duty: Warzone“ aufspüren.

Fast 50.000 Spieler gesperrt

Sechs Tage nach dem Start von Ricochet wurden am gestrigen Mittwoche in den PC-Versionen von „Call of Duty: Warzone“ und „Call of Duty: Vanguard“ mehr als 48.000 Accounts gesperrt. Das bestätigte der Entwickler über den Micro-Blogging-Dienst Twitter . Erfreut darüber zeigen sich jedoch nicht alle „Call of Duty“-Fans. Einige von ihnen bemängeln beispielsweise, dass die erste Bannwelle nicht direkt nach dem Start von Ricochet erfolgt sei.

Ricochet ist noch in der Lernphase

Ein Grund dafür könnte im System von Ricochet zu finden sein. Die Software ist laut den Entwicklern lernfähig. Derzeit befindet sich die KI-basierte Lösung noch in der Lernphase, in der sie das Verhalten der Spieler beobachtet. In Zukunft könnte Ricochet Cheater sofort erkennen und damit auch zeitnah einen Bann aussprechen. An der Tatsache, dass Betrüger sich mit wenigen Klicks einfach eine neuen Account anlegen können, kann jedoch auch Ricochet nichts ändern. Es bleibt abzuwarten, ob mit der Anti-Cheat-Software das Cheater-Problem in Spielen wie „Call of Duty: Vanguard“ oder „Call of Duty: Warzone“ langfristig gelöst werden kann.

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