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CS:GO Weiterverkauf von Container-Schlüsseln gestoppt

30.10.2019 | 16:29 Uhr | Denise Bergert

Die Schlüssel zum Öffnen von Containern in Counter-Strike: Global Offensive können ab sofort nicht mehr von Spielern weiterverkauft werden.

Der Multiplayer-Titel Counter-Strike: Global Offensive (CS:GO) bietet mit seinen Containern eine eigene Form von Lootboxen. Um sie zu öffnen, benötigen Spieler spezielle Schlüssel, die sie in CS:GO freispielen können. Im Gegensatz zu anderen Titeln, können diese Schlüssel in CS:GO auch weitergegeben oder über den Ingame-Marktplatz verkauft werden.

Wie Entwickler Valve festgestellt hat, wird dieser Weiterverkauf jedoch zunehmend für Geldwäsche-Geschäfte genutzt. Ein Großteil der gehandelten Keys stammt laut Valve aus Betrugsfällen. Weltweite Betrugsnetzwerke würden CS:GO immer häufiger nutzen, um ihre „Einnahmen reinzuwaschen“, erklärt der Entwickler in einem Blogbeitrag . Um gegen diese kriminellen Aktivitäten vorzugehen, hat Valve nun den Weiterverkauf von Container-Schlüsseln verboten. Schlüssel können nun nur noch mit dem Nutzerkonto verwendet werden, mit dem sie freigespielt wurden. Das Verbot trifft jedoch nur auf zukünftig freigespielte Keys zu. Alte Schlüssel können auch weiterhin verkauft oder weitergegeben werden. Valve bedauert, mit diesem Schritt auch normale Spieler zu treffen. Der Kampf gegen Kriminelle habe für das Unternehmen jedoch Vorrang.

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