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Intel will Stromverbrauch von Ivy-Bridge-Prozessoren senken

04.12.2012 | 05:58 Uhr |

Chiphersteller Intel will seine Ivy-Bridge-Prozessoren im Vergleich zu den bereits in MacBooks und Windows-8-Ultrabooks verbauten CPUs noch stromsparender machen.

Intel möchte den Stromverbrauch seiner künftigen Ivy-Bridge-Prozessoren nach Angaben aus Industriekreisen signifikant senken. Die bereits in Apples MacBook Air und auf Ultrabooks mit Windows 8 basierenden Prozessoren benötigen 17 Watt. Die neuen Ausgaben der Chips sollen diesen Wert deutlich unterschreiten.

Damit werden die Prozessoren auch für Tablet-PCs interessant. Im Microsoft-Tablet Surface Pro soll bereits ein Ivy Bridge Core i5 Chip zum Einsatz kommen, dieser stammt aber voraussichtlich noch aus der Reihe mit 17 Watt Stromverbrauch.

Viele andere Hersteller von Windows-8-Tablets mit 10 oder 11 Zoll Bildschirm-Diagonale setzen hingegen auf Intels Z2760 System-on-a-Chip-Lösung. Auch diese gibt sich mit sehr wenig Strom zufrieden, kann aber nicht mit der Performance der Ivy Bridge Prozessoren mithalten.

Die nächste CPU-Generation mit dem Codenamen Haswell wurde hingegen speziell auf die Energieknappheit in Tablets und Ultrabooks ausgerichtet. Der Stromverbrauch dieser Prozessoren soll um über 40 Prozent auf 10 Watt gesenkt werden.

10 hauchdünne Ultrabooks im Vergleich

Wann jedoch die energiesparenden Ivy-Bridge-Chips verfügbar sein werden, stünde noch nicht fest.

Microsoft steigt mit eigener Hardware in den Tablet-Markt ein. Den Anfang macht dabei das Surface RT: Ein 10,6-Zoll-Tablet mit einer Auflösung von 1366x768 Pixeln und ARM- statt Intel-CPU. Auf dem Gerät kommt das neue Windows RT zum Einsatz, das speziell für ARM-Prozessoren angepasst ist. Klassische Windows-Programme funktionieren darauf allerdings nicht. PC-WELT Redakteur Panagiotis Kolokythas packt das Microsoft-Tablet vor der Kamera aus, führt es im Stil eines "Hands-on" vor und gibt eine erste Einschätzung ab.

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