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CES: Panasonic zeigt neuartige VR-Brille

09.01.2020 | 16:31 Uhr | Michael Söldner

Der Prototyp einer VR-Brille von Panasonic lässt auf deutlich kompaktere Designs für kommende VR-Lösungen hoffen.

Bislang erhältliche VR-Brillen haben eine Gemeinsamkeit: Sie sind recht klobig und schotten den Nutzer von der echten Welt ab. Panasonic hat mit einer VR-Brille auf der CES 2020 bewiesen, dass derartige Systeme auch kleiner ausfallen können. Im Vergleich zu herkömmlichen VR-Headsets wirkt die neue Brille von Panasonic eher wie eine normale Brille oder eine Fliegerbrille. Grundlage für die Brille sind Mikro-OLED-Displays, die in Zusammenarbeit mit Kopin entwickelt wurden. Sie bieten eine deutlich höhere Auflösung und kommen ohne den von anderen Brillen bekannten Screen-Door-Effekt aus. Zudem unterstützen sie erstmals HDR, also einen dynamischen Kontrastumfang, der dunkle und helle Bereiche deutlich besser voneinander abgrenzt.

Aktuell handelt es sich aber nur um einen Prototypen, der ein deutlich kleineres Sichtfeld bietet als andere VR-Lösungen. Das Gewicht der Brille lastet zudem primär auf der Nase, was ein Verrutschen bei Kopfbewegungen begünstigt. Das zur PC-Verbindung nötige Kabel ist noch am integrierten Kopfhörer befestigt, ein zweites Modell nutzte hingegen schon ein einzelnes USB-C-Kabel, welches am Ende der Brille befestigt war. Die Brille von Panasonic gibt einen Vorgeschmack darauf, dass kommende Systeme eher weniger an einen Helm erinnern, sondern an eine klassische Brille. Noch ist die Technik aber nicht für den Massenmarkt geeignet. Panasonic verfolgt entsprechend keine konkrete Produkteinführung.

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