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Bundesnetzagentur: 6-GHz-WLAN für Q2 2021 geplant

30.11.2020 | 14:55 Uhr | Thomas Hartmann

Die Bundesnetzagentur plant, im zweiten Quartal 2021 einen zusätzlichen Frequenzbereich für WLAN bereitzustellen, den man auch ”6E” für ”Enhanced” nennt.

Das zusätzliche Spektrum von 480 MHz, das mit der Einführung von 6-GHz-WLAN kommt, ermöglicht laut Bundespresseagentur mehr Kapazität für WLAN-Anwendungen, unterstützt innovative Anwendungen und ermöglicht neue Nutzungen für Verbraucher und Industrie. Unter den in einer Allgemeinzuteilung genannten Bedingungen werde jeder User die Frequenzen nutzen können.

Voraussetzung für die geplante Zuteilung des Frequenzbereichs durch die Bundesnetzagentur war demzufolge eine Entscheidung auf der europäischen Ebene. Der Ausschuss für Elektronische Kommunikation (ECC) hat jetzt über die Einführung von WLAN im 6-GHz-Frequenzbereich entschieden. Unter Beteiligung der Bundesnetzagentur wurden die technischen Grundlagen für einen gemeinsamen europäisch harmonisierten Markt für 6-GHz-WLAN geschaffen. Sie bilden die Grundlage für die Umsetzung in Deutschland.

Zugleich verabschiedete das ECC auch einen CEPT-Bericht, mit welchem der Europäischen Kommission empfohlen wird, diese technischen Bedingungen zur Einführung verbindlich für alle Mitgliedsstaaten der EU zu regulieren.

Zum Hintergrund des ECC heißt es bei der Bundesnetzagentur: Das Electronic Communications Committee (ECC) ist das für Frequenzfragen verantwortliche Gremium der Conférence Européenne des Administrations des Postes et des Télécommunications (CEPT), einem Zusammenschluss der 48 europäischen Staaten. Weiterführende Informationen finden sich hier .

Letztlich erhofft man sich von dem neuen Standard eine deutliche Steigerung der Bandbreite durch neu hinzugewonnene Frequenzbänder. Dies ist interessant, um hohe Datenübertragungsraten bei paralleler Nutzung zu erzielen, aber auch um etwa Gigabit-WLAN zu erreichen. Weitere Hintergründe und technische Informationen bietet dieser Artikel bei Computerbase.de .

Freilich bedarf es dazu auch Geräte, die den neuen Standard unterstützen. Wir haben diesbezüglich den Hersteller der verbreiteten ”Fritzbox” AVM angefragt und werden die Antwort teilen, sobald wir sie vorliegen haben.

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