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"Bundesamt für Krisenschutz": Regierung warnt vor Fake-Behörde

13.07.2020 | 13:06 Uhr | René Resch

Die Regierung warnt derzeit vor Betrügern, die sich als vermeintliches Bundesamt ausgeben, sowie vor Corona-Soforthilfe Fake-Mails.

Die Bundesregierung warnt derzeit vor Betrügern, die sich als Vertreter des imaginären „Bundesamts für Krisenschutz und Wirtschaftshilfe“ ausgeben. Ebenfalls sind aktuell vermehrt betrügerische E-Mails zu Corona-Soforthilfen im Umlauf.

Das „Bundesamt für Krisenschutz und Wirtschaftshilfe“ gibt es nicht. Betrüger geben sich aktuell als Vertreter dieses Bundesamtes aus und versuchen Unternehmen auszutricksen. Eine Sprecherin des Bundeswirtschaftsministeriums sagte dazu: „Ein Unternehmen hat uns darauf aufmerksam gemacht.“ In dieser Sache wird derzeit auch ermittelt.

Die Aufmachung der Webseite ähnelt den Webseiten, die offizielle Bundesbehörden nutzen. So hieß es auf deren Webpräsenz: „Aktuell werden in mehreren deutschen Unternehmen Befragungen durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unseres Bundesamtes durchgeführt. Wir wollen gemeinsam mit Ihnen an Strategien für eine nachhaltige Bewältigung der Corona-Krise arbeiten.“

Fake-E-Mails zur Corona-Soforthilfe

Zudem warnt die Bundesregierung vor betrügerischen E-Mails, die Unterlagen einfordern. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie schreibt dazu: „In den E-Mails wird u.a. zur Übermittlung von Dokumenten an vermeintliche BMWi-E-Mail-Adressen (beispielsweise corona-zuschuss@bmwi.de.com) aufgefordert. Dabei handelt es sich nicht um eine E-Mail-Adresse des Bundeswirtschaftsministeriums, sondern um eine Fälschung. Bitte senden Sie keinesfalls Unterlagen an die angegebene Adresse. Das Bundeswirtschaftsministerium prüft derzeit weitere rechtliche Schritte.“

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