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Bosch plant Kühlschrank mit Blockchain-Technologie

10.04.2019 | 16:14 Uhr | Denise Bergert

Bosch und Wien Energie entwickeln einen smarten Kühlschrank, der mit Hilfe von Blockchain-Technik Strom sparen soll.

Bosch hat sich mit Wien Energie zusammengetan und will mit Hilfe von Blockchain-Technologie einen smarten Kühlschrank auf den Markt bringen. Die Blockchain soll beim Kühlschrank einen Herkunftsnachweis für den verwendeten Strom erbringen. Mit der zugehörigen App können Kunden bestimmen, woher der Strom, der ihren Kühlschrank antreibt, kommen soll. Sie haben dabei unter anderem die Wahl aus Solarfarmen, Windparks und anderen erneuerbaren Energiequellen. Mit Hilfe der Blockchain sollen Kunden in der App zuverlässig nachverfolgen können, woher genau ihr Strom stammt. Der smarte Kühlschrank mit Blockchain-Technik soll so nicht nur helfen Strom zu sparen, sondern Nutzer auch für dem Strommarkt und erneuerbare Energien sensibilisieren.

Das Bosch-Gerät bringt außerdem noch weitere smarte Features mit. So lässt sich etwa die Temperatur über die Smartphone-App steuern. Eine Warnfunktion, die anzeigt, wenn die Kühlschranktür versehentlich offen gelassen wurde, ist ebenso an Bord wie ein Verbrauchsverlauf und eine Analyse des CO2-Fußabdrucks. Der Blockchain-Kühlschrank wird in den nächsten Monaten mit drei Pilotkunden getestet. Wann das Gerät auf den Markt kommt, ist noch nicht bekannt.

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