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Blizzard-CEO verteidigt Mikrotransaktionen in Diablo Immortal

07.07.2022 | 16:15 Uhr | Denise Bergert

Blizzard-CEO Mike Ybarra ist der Meinung, dass 99,5 Prozent der Inhalte in “Diablo Immortal“ kostenlos sind.

Seit dem Release von “Diablo Immortal“ ist eine Kontroverse um das Blizzard-Spiel entbrannt. Viele Spieler kritisieren, dass sie mehrere tausend Dollar in das Spiel investieren könnten, ohne jemals die gewünschten legendären Edelsteine in den Loot-Boxen zu finden.

99,5 Prozent des Spiels kostenlos

Blizzard-CEO Mike Ybarra zeigt sich in einem aktuellen Interview mit der Los Angeles Times unnachgiebig und verteidigt die Monetarisierung des Spiels. Laut Ybarra seien die Mikrotransaktionen eingeführt worden, um den Titel zugänglicher zu machen. “Wenn wir über Monetarisierung nachdenken, geht es auf höchster Ebene darum, wie wir Hunderten von Millionen Menschen ein kostenloses 'Diablo'-Erlebnis bieten können, bei dem sie buchstäblich 99,5 Prozent von allem im Spiel machen können,“ so Ybarra.

Die meisten Spieler geben kein Geld aus

Der CEO betont außerdem, dass die Monetarisierung erst am Ende des Spiels zum Tragen kommen. “Die Philosophie war immer, ein großartiges Gameplay zu bieten und dafür zu sorgen, dass Hunderte von Millionen Menschen die gesamte Kampagne ohne Kosten durchspielen können,“ so Ybarra. Obwohl der Publisher keine offiziellen Zahlen und Statistiken bereitstellt, beharrt Blizzard darauf, dass die meisten Spieler kein Geld in “Diablo Immortal“ ausgeben. Die Chancen, dass der Publisher auf die Kritik der Fans hört und das Monetarisierungsmodell anpasst, stehen also aktuell schlecht.

Aussicht auf Multiplattform-Titel

Ybarra deutete gegenüber der Los Angeles Times außerdem an, dass die Spiele des Publishers in Zukunft keine PC-Exklusivtitel mehr sein könnten. “Spiele nur für den PC zu veröffentlichen, wird den Spielern von heute nicht gerecht,“ so Ybarra.

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