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Bis zu 145.000 Opfer bei Choicepoint

Im Februar hatten Hacker vertrauliche Daten zu 145.000 Bürgern von den Servern der US-Firma Choicepoint Inc. gestohlen. Choicepoint hatte die Datenkatastrophe bestätigt und vorsichtshalber entsprechende Informationen an alle 145.000 möglicherweise Betroffenen geschickt. Wie viele Menschen aus der Datensammlung tatsächlich zu Schaden gekommen sein könnten, konnte Choicepoint dabei nicht einmal sagen.

Die Bank of America Corp. hatte die Öffentlichkeit vor rund sechs Wochen mit der Nachricht konfrontiert, dass ihr Backup-Computerbänder abhanden gekommen seien, auf denen Kreditkartenaufzeichnungen von US-Senatoren und mehr als einer Million US-Regierungsangestellten gespeichert waren. Die Informationen über die Zahl der Betroffenen gehen dabei auseinander: Angeblich sind bis zu 2,1 Millionen US-Bürger von dem Datenklau der Bank of America betroffen.

Ebenfalls vergangenen Monaten kamen ferner dem Massenvertreiber Retail Ventures Inc. aus Columbus, Ohio, in seiner Ladenkette DSW Shoe Warehouse Kreditkarten- und Käuferdaten von 103 der insgesamt 175 DSW-Warenhäuser abhanden. Diese Daten wurden nach den vorliegenden Informationen für betrügerische Aktivitäten von Kriminellen benutzt. Drei Monate hatte dieser heimliche Datenabzug gedauert, bis er Anfang März aufgedeckt wurde.

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