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Bird: 406 Entlassungen per Videokonferenz

02.04.2020 | 16:43 Uhr | Denise Bergert

Ganze 406 Mitarbeiter des E-Scooter-Verleihers Bird wurden in dieser Woche per Zoom-Videokonferenz entlassen.

Die Covid-19-Pandemie wirkt sich durch Kontaktbeschränkungen und Ausgangssperren weltweit auch auf die E-Scooter-Branche aus. Die elektrisch betriebenen Tretroller der unterschiedlichen Verleiher fristen in den Großstädten aktuell ein verwaistes Dasein am Straßenrand. Der Verleiher Bird zog daraus in dieser Woche die Konsequenzen und entließ fast ein Drittel seiner Belegschaft. Die traurige Botschaft wurde den Beschäftigten jedoch nicht etwa telefonisch, per Brief oder per E-Mail mitgeteilt, sondern per Videokonferenz.

Wie das Online-Magazin Dot.la von einem Teilnehmer dieser Videokonferenz erfahren haben will, hätten die geladenen Gäste schon den Umstand als seltsam empfunden, dass sie keinen Zugriff auf die Teilnehmerliste der Videokonferenz hatten. Im Laufe der Zoom-Konferenz wurde ihnen dann auch klar warum – nur die Mitarbeiter, die entlassen werden sollten, wurden zu der Videokonferenz eingeladen. Die Entlassung selbst sei schmucklos in Form einer Sprachaufzeichnung vor einem eingeblendeten Covid-19-Schriftzug erfolgt. Darin habe das Unternehmen die Mitarbeiter informiert, dass es aufgrund von Covid-19 zu schmerzhaften Entscheidungen bei Bird gekommen sei. Die Rolle der betroffenen Mitarbeiter sei durch diese Entscheidungen leider beeinträchtigt. Damit wurde schließlich ihre Entlassung verkündet.

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