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Billig-PCs bei Gateway knapp

Gateway kann im Weihnachtsgeschäft nicht ausreichend PCs lie

Gateway kann im Weihnachtsgeschäft nicht ausreichend PCs liefern. Vor allem die beliebten 450-MHz-PIII- und Celeron-PCs sind knapp.

Der Grund sind verspätete Lieferungen von Intel-Prozessoren, unter denen Gateway besonders stark leidet. Denn im Gegensatz zu dem meisten anderen Herstellern setzt Gateway ausschließlich auf Intel-CPUs.

Gateway treffen die Lieferengpässe bei Intel zu einer denkbar ungünstigen Zeit: dem Weihnachtsgeschäft. Analysten schätzen, dass Gateway im vierten Quartal herbe Einbußen erleiden wird, weil es seine beliebtesten Produkte nicht in ausreichender Stückzahl liefern kann.

Vor allem der Pentium III mit 450 MHz und der Celeron 400 sind laut Steven Fortuna, Vizepräsident von Merril Lynch, knapp. Und das seien genau die Prozessoren, die in den bestverkauften PCs stecken. So mache Gateway fast 40 Prozent seines Geschäfts mit dem 450-MHz-PIII-Modell für 1300 Dollar.

Einem Bericht der Beratungsfirma Piper Jaffray zufolge kann Gateway in diesem Quartal nicht mehr als 1,5 Millionen PCs liefern.

Direktanbieter wie Gateway und Dell sind von Lieferengpässen besonders stark betroffen, da sie nicht auf Lager zurückgreifen können. Im Gegensatz zu Dell kann Gateway aber nicht einmal auf andere Chip-Hersteller ausweichen. Und da das Unternehmen in erster Linie an Endanwender verkauft, generiert es fast 65 Prozent seines Quartalumsatzes mit dem Weihnachtsgeschäft.

Gateway hat die Lieferprobleme bestätigt (PC-WELT, 20.12.1999, sp).

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