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Bewaffnete Drohnen greifen Öl-Pipeline an

15.05.2019 | 11:12 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Bewaffnete Drohnen griffen In Saudi-Arabien zwei Ölpumpstationen an einer wichtigen Öl-Pipeline an. Ein Feuer brach aus.

Bewaffnete Drohnen griffen in Saudi-Arabien zwei Ölpumpstationen an einer wichtigen Öl-Pipeline an. Das berichtet unter anderem CNBC. Der Energieminister von Saudi-Arabien bezeichnete den Angriff als „Terrorakt“. Saudi-Arabien musste seine Ölproduktion wegen des Angriffs auf die Pipeline aber nicht unterbrechen.

Die Drohnenangriffe ereigneten sich an der Pipeline zwischen der Hauptstadt Riad und der Hafenstadt Yanbu am Roten Meer. Yanbu ist für Saudi-Arabien ein wichtiger Verladehafen für Rohöl.

Die Drohnen griffen mit nicht näher beschriebenen Sprengsätzen zwei Ölpumpstationen an der von Ost nach West führenden Pipeline an. Durch den Angriff brach in einer der beiden Pumpstationen ein Feuer aus, das aber eingedämmt werden konnte. Der Betrieb an den Ölpumpstationen wurde zwar vorübergehend eingestellt. Das staatliche Öl-Unternehmen Saudi Aramco betont aber, dass seine Öl- und Gaslieferungen nach Europa nicht betroffen waren von dem Angriff.

Saudi-Arabien nannte keine Verdächtigen für den Angriff beim Namen. Doch ein jemenitischer Fernsehsender, der den Huthi nahesteht, reklamierte Drohnenangriffe auf verschiedene Einrichtungen von Saudi-Arabien für die Huthi; angeblich sollen bei den Angriffen sieben Drohnen gestartet sein. Die Huthi sind eine vom Iran unterstützte schiitische Bürgerkriegspartei im Jemen. Saudi-Arabien bekämpft die Huthi.

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