2666122

Betrügerische Inkasso-Briefe – so erkennen Sie die Gefahr

20.06.2022 | 07:26 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Verbraucherschützer warnen vor betrügerischen Inkasso-Schreiben. Die Empfänger sollen 199,28 Euro zahlen. So erkennen Sie den Betrug.

Die Verbraucherzentrale Rheinlandpfalz warnt vor betrügerischen Inkasso-Schreiben. Die Betrüger verschicken demnach derzeit zahlreiche Forderungsschreiben, die von einem angeblichen "Forderungsmanagement & Rechtsanwälte Milan Delic" mit Sitz im bayerischen Coburg stammen sollen. Die Empfänger sollen 199,28 Euro umgehend auf ein mit rumänischer IBAN angegebenes Konto überweisen, wie dem Schreiben zu entnehmen ist.

Massive Drohungen

Sollte die Zahlung nicht erfolgen, dann drohen die Verfasser des betrügerischen Schreibens damit einen Gerichtsvollzieher mit der Zwangsvollstreckung und der Pfändung zukünftiger Einnahmen zu beauftragen. Außerdem würde eine Schufa-Meldung erfolgen, wenn keine Zahlung erfolge. Zudem entstünden dann angeblich weitere erhebliche Kosten.

Schufa dementiert Verbindung

Die Verbraucherschützer betonen die auffällige Aufmachung des Schreibens. Denn in Großbuchstaben wird darauf hingewiesen, dass es sich beim Absender um einen "Offiziellen Partner der SCHUFA" handeln würde. Auf Nachfrage habe die Schufa gegenüber den Verbraucherschützern aber erklärt, dass der Versender sich fälschlicherweise und irreführend als "Schufa-Partner" ausgeben würde. Bei diesen Anschreiben handele es sich demnach ganz einfach um Betrug. Die Schufa gehe bereits juristisch gegen die Betrüger vor.


Die Polizei und die Verbraucherzentrale warnen: Die unberechtigte Forderung sollten Sie auf keinen Fall bezahlen!

Mit dem Inkasso-Check der Verbraucherzentrale auf www.inkasso-check.de können Inkassoforderungen kostenlos überprüft werden.

Betrügerische Inkasso-Briefe: So wehren Sie sich

PC-WELT Marktplatz

2666122