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Betrüger locken Sparkassen-Kunden mit Ukraine-Krieg in die Falle

15.03.2022 | 16:05 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Den Ukraine-Krieg und die deshalb gegen Russland verhängten Sanktionen nutzen Cybergangster für Angriffe gegen Sparkassen-Kunden.

Betrüger versuchen aus dem Ukraine-Krieg Nutzen zu ziehen und tarnen damit ihre Phishingmails. Davor warnen jetzt Verbraucherschützer. So verschicken die Cybergangster Phishingmails, die vorgeben von der Sparkasse zu stammen. Die Mails benutzen die allgemeine Anrede „Sehr geehrter Sparkassen-Kunde“ und verwenden das rote Sparkassen-Logo, um authentisch zu wirken. Die Mails behaupten, dass für die Umsetzung der gegen Russland wegen des Überfalls auf die Ukraine verhängten Sanktionen die Daten des Empfängers überprüft werden müssten. Sollte diese Verifizierung nicht bis zum 14. März 2022 erfolgen, müsse man dessen Sparkassen-Konto schließen und das darauf befindliche Guthaben einfrieren.

Der Kunde soll die Verifizierung durch einen Klick auf den roten Button unten in der Mail mit der Aufschrift „Weiter zur Website“ starten. Nach der erfolgreichen Verifizierung würde sich angeblich ein Kundenberater mit dem Kunden in Verbindung setzen, um den Vorgang abzuschließen.

Über besagten Button gelangen Sie natürlich nicht auf die Webseite der Sparkasse, sondern auf eine gefälschte Webseite, auf der Ihre Online-Banking-Daten gestohlen werden sollen.

So reagieren Sie richtig

Löschen Sie solche Mails, ohne auf die Links und Buttons darin zu klicken. Ihre Bank wird Ihnen nie eine Mail mit einem Link schicken, über den Sie sich für das Online-Banking einloggen sollen. Loggen Sie sich stattdessen immer nur über die als Bookmark/Favorit gespeicherte Webseite Ihrer Bank ein.

Hier der Überblick zu den in letzter Zeit kursierenden Phishingmails:

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