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Berlin: Parkverbot für E-Scooter auf Gehwegen

09.08.2019 | 13:17 Uhr | Denise Bergert

Die Lokalpolitik in Berlin will mit dem E-Scooter-Chaos aufräumen und verbietet künftig das Abstellen auf den Gehwegen.

Seit Mitte Juni haben E-Scooter mit bestimmten Beschränkungen in Deutschland eine Straßenzulassung. In Großstädten bieten viele Unternehmen die elektrisch betriebenen Tretroller zum Ausleihen an. Auf den Gehwegen abgestellte E-Scooter werden aber vor allem für Metropolen wie Berlin zunehmend zum Problem. Unter anderem für Menschen mit Sehbehinderung können die geparkten Fahrzeuge zur Stolperfalle werden.

Die Lokalpolitik der deutschen Hauptstadt will nun Abhilfe schaffen und traf sich in dieser Woche zum Gespräch mit Verkehrssenatorin Regine Günther, Polizeipräsidentin Barbara Slowik und mehreren E-Scooter-Verleihern wie Circ, Bird, Lime, Tier und Voi. Laut der Berliner Zeitung wurden während des „harmonischen Gesprächs“ mehrere Themen angesprochen. Einen Schwerpunkt stellte die Parksituation für E-Scooter dar. Bislang dürfen die Fahrzeuge auf dem Gehweg abgestellt werden. Aufgrund der Behinderungsgefahr für Fußgänger soll sich das jedoch bald ändern. Künftig dürfen E-Scooter in Berlin nicht mehr auf dem Geweg parken, sondern nur noch auf der Fahrbahn vor dem Rinnstein abgestellt werden dürfen.

Da in Berlin generelle Parkplatznot herrscht, arbeitet die Gesprächsgruppe an unterschiedlichen Lösungen. Denkbar als E-Scooter-Parkplätze wären etwa der Bereich vor Kreuzungen oder die Schaffung neuer Parkzonen. Die neue Regelung soll bereits im nächsten Jahr umgesetzt werden.

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