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Bericht: BMW soll neuen 1er auch als Elektro-Auto i1 bringen

09.10.2019 | 16:09 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Laut einem Medienbericht soll der neue BMW 1er auch als reines Elektro-Auto erscheinen. Dieser BMW i1 könnte den in der Herstellung teuren BMW i3 ersetzen.

Die englische Auto-Nachrichtenwebseite Autoexpress berichtet, dass BMW auf Basis des kürzlich vorgestellten neuen BMW 1er (mit Frontantrieb) einen BMW i1 als rein elektrisch angetriebenes Elektro-Kompaktfahrzeug vorstellen werde. Dieser BMW i1 wäre vermutlich der Nachfolger des BMW i3, den BMW mittelfristig auslaufen lässt.

Der neue BMW i1 soll laut dem Bericht 2021 erscheinen. Insgesamt wolle BMW bis 2023 zwölf Elektro-Autos vorstellen. Darunter befinden sich der BMW iX3, der i4 und der wegen seiner Optik ziemlich kontrovers diskutierte BMW iNext, der bis zu einem gewissen Grad autonomes Fahren ermöglichen soll. Dazu kommen noch 13 Plug-in-Hybride bis 2023.

Wie Robert Irlinger, Leiter Produktlinie i bei BMW, gegenüber Autoexpress erklärt habe, wolle BMW sowohl seine Frontantriebs-Architekturen als auch seine Heckantriebs-Plattformen so flexibel gestalten, dass damit sowohl Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor als auch Elektro-Autos gebaut werden könnten. Durch diese flexiblen Fahrzeug-Architekturen sollten auch bezahlbarere und kleinere Elektro-Autos möglich werden.

Der Kunde soll dann über das gesamte Produktangebot die Wahl zwischen verschiedenen Antriebskonzepten haben. Äußerlich sollen sich Elektro-Autos und Verbrenner-Fahrzeuge (auch solche mit Plug-in-Hybrid) ähneln. Nur an Details wie dem geänderten Kühlergrill könnte man dann beispielsweise einen 1er mit Benzinmotor von einem 1er mit Elektromotor von außen unterscheiden. Mit zwei getrennten Elektromotoren könnte so ein 1er auch Allradantrieb bekommen.

Ob der BMW i1 tatsächlich konkret den BMW i3 ersetzen wird, sagte BMW aber nicht explizit. Sinn machen würde das, weil der BMW i3 teuer in der Herstellung ist - seine Fahrzeugarchitektur kann BMW nicht für andere Modelle verwenden und die Verwendung von Karbon treibt die Produktionskosten für den i3 zusätzlich in die Höhe.

Wie BMW bereits auf der IAA 2019 in Frankfurt gegenüber der PC-WELT erklärt hatte, will es auf verschiedene Antriebskonzepte nebeneinander setzen.

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