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Bei 0900-Nummern immer auf die Preisansage achten

Zum Jahresende werden die berühmt-berüchtigten 0190-Nummern abgeschafft. Ersetzt werden diese durch 0900-Nummern. Da dort der Preis pro Minute jedoch nicht direkt ersichtlich ist, weist die Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt darauf hin, dass Anwender unbedingt auf die Preisansage achten sollten, um keine böse Überraschung zu erleben.

Wer eine 0900-Nummer anruft, sollte immer auf die Preisansage achten. Darauf weist die Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt in Halle hin. Zum Jahresende werden alle 0190-Nummern abgeschaltet und auf 0900-Nummern umgestellt. Der Anruf dort könne mit erheblichen Kosten verbunden sein, denn 0900-Nummern sind den Verbraucherschützern zufolge frei tarifierbar.

Anders als bei den 0190-Nummern könne der Anrufer künftig nicht mehr erkennen, wie teuer der angebotene Dienst ist. "Bei den 0190- Nummern gab die nächste Zahl an, was der Anruf kostet. Eine 8 als fünfte Ziffer war zum Beispiel der teuerste Dienst für 1,86 Euro pro Minute", erläutert Rechtsexpertein Simone Meisel. Diese Möglichkeit, die Kosten des Anrufs einzuschätzen, falle bei den 0900-Nummern weg.

Der Gesetzgeber hat für 0900-Nummern lediglich zwei Obergrenzen festgelegt. Bei so genannten Blocktarifen liegt die Grenze Meisel zufolge bei 30 Euro pro Anruf. Bei zeitabhängigen Tarifen betrage der zulässige Höchstpreis zwei Euro pro Minute.

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