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Battlefield 2042: Spielerzahlen so niedrig wie nie

11.01.2022 | 16:15 Uhr | Michael Söldner

Die Spielerzahlen von „Battlefield 2042“ befinden sich weiter im Sinkflug. Sogar der Vorgänger hat mehr Spieler.

Es ist normal, dass die Spielerzahlen von Multiplayer-Games im Laufe der Zeit sinken. Doch im Falle des erst Mitte November 2021 veröffentlichten „Battlefield 2042“ von Electronic Arts geht der Spielerschwund deutlich schneller vonstatten als bei anderen Genrevertretern. Auf Steam wurde mit weniger als 10.000 gleichzeitigen Nutzern ein neuer Tiefstand erreicht. An einem mangelnden Interesse an Steam kann es nicht liegen, schließlich verzeichnet die Plattform aktuell neue Benutzerrekorde. Doch woran liegt es, dass sich viele Spieler schon zwei Monate nach Release von dem AAA-Titel abwenden? Schließlich haben sie ja mindestens 50 Euro dafür ausgegeben.

Aktive Community ist wichtig

Ein Spiel wie „Battlefield 2042“ mit bis zu 128 Spielern gleichzeitig pro Karte lebt von seiner aktiven Community. Ohne eine ausreichend hohe Spieleranzahl dauert es sehr lange, bis genügend Spieler für eine Runde gefunden werden. Offenbar sind viele Käufer sogar auf das drei Jahre alte Vorgängerspiel „Battlefield 5“ umgestiegen, dessen Spielerzahlen halten sich wacker bei 20.000 gleichzeitigen Spielern, also der doppelten Anzahl wie beim aktuellen Ableger „Battlefield 2042“.

Gibt es noch Hoffnung?

Ob es Electronic Arts und Entwickler Dice noch gelingen kann, den angeschlagenen Multiplayer-Titel zu retten, bleibt offen. Im März 2022 soll Season 1 starten. Bleibt zu hoffen, dass bis dahin nicht noch mehr Spieler ihre Aufmerksamkeit von „Battlefield 2042“ abgewendet haben. Denn einmal verlorene Spieler lassen sich meist auch durch neue Inhalte nicht mehr zurückgewinnen. Dazu kommen viele Bugs, die den Spielspaß schmälern und für weitere Abwanderungen sorgen.

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