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Basis

24.10.2006 | 16:11 Uhr |

Basis

Die technische Basis der Universalspieler ist derzeit eine Chipfamilie von Sigma Designs (die sich auch in vielen Multiformat-DVD-Playern findet) und ein integrierter Web-Browser: Sowohl das Showcenter als auch die Media Box sind eigentlich nur ein Browser mit angeschlossenem Player.

Deswegen lässt sich auch die Software leicht austauschen – die Geräte sind da sehr großzügig. Neuston hat die Original-Software „myiHome“ von Syabas am weitesten entwickelt – bis zur Version 2.9. Allerdings lässt nur die Version 2.8 auch Nicht-Neuston-Geräte zu. Aber das ist die schlankeste und einfachste Variante, die man bekommen kann.

Syabas ist im Übrigen eine Firma, die zum Sigma-Standard-Design eine Software entwickelt und dieses Paket an Hersteller zum Nachbau verkauft hat.

Ganz realistisch betrachtet, geht’s den meisten Konsumenten – zur Zeit wenigstens – aber gar nicht unbedingt um die volle Packung: Wenn der Netzwerkspieler nur Audio spielt, ist das oft vollkommen ausreichend.

Die junge Chipschmiede BridgeCo hat – wie Sigma Designs für Video-Audio-Spieler – eine Serie von Spezialchips für Audio. Im Terratec Noxon2audio und im Philips SLA-5520 steckt je ein DM850. Weil sich BridgeCo eng an Microsoft (Formate), Broadcom (WLAN) und Intel (UPnP) anlehnt, steckt im DM850 alles drin, was man braucht. Die zwei Audio-Netzwerkspieler sind sicher nicht die letzten und wahrscheinlich auch nicht die billigsten.

WLAN-SICHERHEIT: Die Geräte müssen die aktuellen Sicherheitsmechanismen – vor allem fürs Funknetzwerk – beherrschen. Andernfalls müssten Sie diese deaktivieren, um den Netzwerkspieler am Heimnetzwerk teilnehmen zu lassen, und würden so unliebsame Besucher riskieren.

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