246000

Bärenstarke Hardware

07.09.2007 | 12:55 Uhr | Michael Schmelzle

Im S.T.A.L.K.E.R.-PC kommt ein SLI-Verbund aus zwei Grafikkarten des Typs Asus EN8800GTX/HTDP zum Einsatz. Jede Karte greift auf 768 MB GDDR3-SDRAM (effektiver Takt: 1800 MHz) zurück, der an einen 384 Bit breiten Speicherbus angebunden ist. Insgesamt werkeln im Geforce 8800 GTX 128 dieser Rechenwerke, die Nvidia Streaming-Prozessoren (SP) getauft hat. Die SPs fungieren nicht nur als Pixel- oder Vertex-Shader, sondern können auch die Geometrie- und Physik-Berechnung übernehmen. Der eigentliche Takt des Grafikchip beträgt beim Geforce 8800 GTX „nur“ 575 MHz. Die Taktfrequenz der Streaming-Prozessoren des Nvidia-Flaggschiffs liegt hingegen bei 1350 MHz.

Dem SLI-Verbund stellen wir Intels Core 2 Extreme QX6700 zur Seite. Der Quad-Core-Prozessor arbeitet mit 2667 MHz und greift auf einen 8 MB mächtigen L2-Cache zurück. Der Front Side Bus beträgt 266 (effektiv 1066) MHz. Außerdem ist der Multiplikator nicht fest eingestellt, Übertaktungsfreunde können also bequem die Taktfrequenz hochjubeln - zumal im S.T.A.L.K.E.R.-PC eine leistungsstarke Wasserkühlung effektiv die Abwärme nach außen führt. Bei früheren Übertaktungsversuchen mit dem Core 2 Extreme QX6700 erreichten wir zumindest bei einem Multiplikator von 12 stabile 3,2 GHz - mit einer Luftkühlung!

Als adäquater Untersatz für die leistungsstarken Komponenten kommt die Sockel-775-Hauptplatine Asus Striker Extreme mit dem Nvidia-Chipsatz Nforce 680i SLI zum Einsatz. Die High-End-Platine besticht durch ihre schier unbegrenzten Übertaktungs-Möglichkeiten und die opulente Schnittstellenausstattung: Zu den Highlights gehören die drei PCI-Express-16x-Steckplätze (elektrisch: 16x, 16x, 8x), so dass beiden Grafikkarten jeweils volle 16 PCI-Express-Lanes zur Verfügung stehen. In den dritten Slot können Sie noch einen Physikbeschleuniger packen. Nützlich für Spieler sind auch die zwei Gigabit-Netzwerk-Ports: Dank der Firstpacket-Technik lässt sich der Netzwerkverkehr priorisieren - etwa um bei einem Online-Spiele möglichst niedrige Ping-Zeiten zu gewährleisten, ohne dass Sie auf weitere Netzwerkaktivitäten wie Downloads verzichten müssen. Hinzu gesellen sich 6 x SATA (zwei davon sind als eSATA nach außen geführt), 1 x Ultra-DMA/133, 10 x USB-2.0, 2 x Firewire, 1 x 1x-PCI-Express und 2 x PCI 2.2. Vier Speicherbänke nehmen bis zu 8 GB RAM des Typs DDR2-533, DDR2-667 oder DDR2-800 auf. Der Front Side Bus unterstützt Daten-Frequenzen von 533 bis 1333 MHz.

Der S.T.A.L.K.E.R.-PC ist mit vier Gigabyte DDR2-Speicher des Typs Corsair TWIN2X2048-8500C5D ausgestattet, die mit einer effektiven Taktfrequenz von 1066 MHz arbeiten. Bei einem physikalischen Takt von 266 MHz sehen die Zugriffzeiten wie folgt aus: CAS Latency = 5, RAS-to-CAS-Delay = 5, RAS-Precharge-Time = 5, Row-Active-Time = 15 und Command Rate = 2T. Da der S.T.A.L.K.E.R.-PC auf eine Hauptplatine mit dem Nvidia-Chipsatz Nforce 680i SLI setzt, können Sie dank der Technik Enhanced Performance Profiles (EPP) bequem im Bios vordefinierte Übertaktungsprofile laden und so noch mehr Leistung aus den Corsair-Riegeln locken.

Vier SATA-Festplatten des Typs Western Digital Raptor X WD1500AHFD werkeln im S.T.A.L.K.E.R.-PC mit einer Rotationsgeschwindigkeit von bis zu 10.000 Umdrehungen pro Minute. Wir haben die 3,5-Zoll-Laufwerke als schnellen RAID-0-Verbund konfiguriert. Insgesamt stellt das Festplatten-Quartett 572 GB NTFS-formatierte Kapazität zur Verfügung. Durch ein Fenster an der Oberseite der Festplatte kann man den Laufwerken bei der Arbeit zusehen.

PC-WELT Marktplatz

246000