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BVMI: Musik-Streaming in Deutschland beliebter denn je

07.03.2019 | 13:59 Uhr | Denise Bergert

Fast 50 Prozent der Musik-Umsätze in Deutschland werden inzwischen über Streaming-Angebote generiert.

Der Bundesverband Musikindustrie (BVMI) hat heute aktuelle Zahlen für 2018 bekannt gegeben . Mit Musikverkäufen über Downloads, Streaming-Anbieter oder physische Datenträger konnte die Branche demnach einen Gesamtumsatz in Höhe von 1,58 Milliarden Euro generieren. Diese Zahl liegt nur mit 0,4 Prozentpunkten hinter den Einnahmen im Vorjahr – der Musikmarkt ist laut dem BVMI damit stabil.

Größter Umsatztreiber sind laut dem Bundesverband Musik-Streaming-Anbieter, die in Deutschland mittlerweile einen Marktanteil von 46,4 Prozent einnehmen. Im Vergleich zum Vorjahr ist dieser um 33,5 Prozent noch einmal kräftig gewachsen. Der zweitstärkste Umsatzbringer ist nach wie vor der physische Datenträger CD mit 36,4 Prozent Marktanteil. Weit abgeschlagen folgen Musik-Downloads mit 7,8 Prozent und die Vinyl-Alben mit 4,4 Prozent. Während die klassische Schallplatte in den vergangenen Jahren ein konstantes Wachstum zeigte, fiel ihr Marktanteil 2018 im Vergleich zum Vorjahr leicht um 5,2 Prozent.

Laut dem BVMI wird Musik per Streaming aktuell zu gleichen Zeitanteilen über Audio- und Video-Streaming-Angebote konsumiert. „Während Audio-Streaming inzwischen für bald 50 Prozent der Brancheneinnahmen steht, fließen durch die über Video-Dienste gestreamte Musik gerade einmal 2,4 Prozent an die Kreativen und ihre Partner zurück,“ erklärt BVMI-Vorstandsvorsitzender Florian Drücke. Hier sieht der Bundesverband Nachbesserungsbedarf.

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